Direkt in der Mitte

Lokales
Ursensollen
15.11.2014
0
0

Mitten im Ort bekommt Ursensollen ein kleines allgemeines Wohngebiet. Darauf verständigte sich der Gemeinderat. Für die Fläche von rund 4000 Quadratmetern wird ein qualifizierten Bebauungsplan aufgestellt und der Flächennutzungs- und Landschaftsplan im Parallelverfahren geändert werden.

(srö) In einem weiteren Punkt stellten Jugendbeauftragte Christa Urban, und Bürgermeister Franz Mädler die neue Busverbindung vor, die mit dem Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS) ausgehandelt wurde. Daran sei schon länger gearbeitet worden, um Jugendlichen aus der Gemeinde an Freitagabenden eine Fahrt nach Amberg und anschließend eine sichere Rückkehr zu ermöglichen. Urban stellte Konzept dem Gremium vor. Danach können Jugendliche nun ab 14. Dezember gegen 19 Uhr mit der regulären Linie von Ursensollen, Hohenkemnath über Unterleinsiedl und Haag nach Amberg fahren und werden bis spätestens 24 Uhr per Anrufbus nach Hause gebracht.

Einstimmiger Beschluss

Angebunden wird jede Ortschaft in der Gemeinde - jedoch nur an regulären Haltestellen. Die Hinfahrt kostet den regulären Preis. Jugendliche mit Schülerkarte sind gratis dabei. Die Rückfahrt kostet, abhängig von der Tarifzone des Zielortes, den Preis einer Kindereinzelfahrkarte. Der Bus muss jedoch am Fahrtag spätestens bis 15 Uhr bestellt sein. Die Gemeinde erklärt sich bereit ein Drittel der nicht gedeckten Kosten zu tragen, so die einstimmige Beschluss.

Mädler informierte über den Stand des Förderverfahrens zum Breitbandausbau. Das Büro IK-T aus Regensburg habe, wie im Gemeinderat beschlossen, das gesamte Gemeindegebiet untersucht: Die Studie gehe davon aus, dass die Erschließung aller Ortschaften mit Hochgeschwindigkeits-Internet voraussichtlich 2,0 bis 2,3 Millionen Euro kosten würde. Angesichts dessen, dass sich die förderfähigen Kosten der Gemeinde maximal auf eine Million Euro belaufen dürfen, sei erkennbar, dass nicht alle Ortschaften vom neuen Förderprogramm profitieren werden. Dennoch soll bei der Ausschreibung, mit geschickter Losvergabe zusammenhängender Gebiete, auch über die Gemeindegrenzen hinaus, eine weitreichende Erschließung erreicht werden, so Breitbandpate Sascha Rößler.

Daher war die Meinung im Gemeinderat einstimmig, neben den bereits beschlossenen Arbeitsgemeinschaften mit der Stadt Amberg und den Gemeinden Kastl, Ammerthal und Illschwang interkommunal zusammenzuarbeiten, um nötige Planungen abzustimmen und das vorgesehene Auswahlverfahren in einem engen zeitlichen Zusammenhang abzuwickeln.

Per Losentscheid

Nachdem in der vorherigen Sitzung bekannt geworden war, dass Josef Schmaußer künftig der CSU-Fraktion nicht mehr angehören wird, wurde eine neue Ausschussbesetzung erforderlich. Die Fraktionen von CSU und Freien Wähler setzen sich demnach jeweils aus sechs Mitgliedern zusammen. Somit wurde ein Losentscheid zwischen den beiden Fraktionen für den letzten zu vergebenden Sitz erforderlich. Das Los ergab, dass es keine Änderung in der bisherigen Besetzung geben wird.

Die Bauanträge Hirsch und Edenharter werden dem Landratsamt ohne Einwand vorgelegt. Zum Abschluss berichtete Mädler aus der Bürgermeister-Dienstversammlung und gab bekannt, dass künftig Bürgerversammlungen in der Gemeinde jeweils im März oder April terminiert werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bebauungsplan (4090)November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.