Ehemaliger Wissenschaftsminister Thomas Goppel erläutert neue Flexibilisierung
Gymnasium-Debatte beenden

Zusammen mit Landtagsabgeordneten Harald Schwartz (rechts) und Ursensollens Fraktionsvorsitzendem Achim Kuchenbecker (links) diskutierte Thomas Goppel auch nach dem offiziellen Teil rege weiter. Bild: hfz
Lokales
Ursensollen
05.11.2014
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Die Diskussionen um das G 8/G 9 zogen sich über Jahre hin. Kürzlich hat nun die CSU-geführte Staatsregierung die Einführung einer sogenannten "Mittelstufe Plus" beschlossen. Sie soll den gymnasialen Bildungsweg im Freistaat flexibler gestalten. Wie das aussehen wird, erläuterte kürzlich der ehemalige Wissenschaftsminister Thomas Goppel.

Auf Einladung des CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Harald Schwartz, so eine Pressemitteilung, stand der ausgewiesene christsoziale Bildungsexperte vor Ort Lehrern, Eltern und Schülern Rede und Antwort über die neuen Möglichkeiten. "Wir wollen den Bürgern nicht aus München ein Modell überstülpen, sondern den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden und auf diese eingehen", suchte Goppel das Gespräch an der Basis. Die beabsichtigte Neuerung bestehe im Wesentlichen daraus, "dass der Stoff der achten, neunten und zehnten Klasse in drei oder vier Jahren absolviert werden kann".

Individuell ausgerichtet

Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Ursensollener Gemeinderat, Achim Kuchenbecker, unterstützte diese Wahlfreiheit ausdrücklich. "Das neue System bietet den Schülern individuell die Möglichkeit, nach ihren Bedürfnissen die optimale Förderung zu erhalten. Dies ist besonders auch bei uns im ländlichen Raum wichtig, da damit sichergestellt ist, dass kein Schüler unabhängig von der Klassengröße bildungstechnisch auf der Strecke bleibt", bekräftigte Kuchenbecker seine Zustimmung.

Schwartz pflichtete dem bei und hob hervor: "Die Reform war richtig. Was mir jedoch wichtig ist, ist eine Konstanz in unserem Schulsystem herbeizuführen. Daher sollten wir sowohl Lehrern als auch Schülern jetzt die Möglichkeit geben, sich an das Schulsystem zu gewöhnen, um sich darin zurechtzufinden", möchte der CSU-Kreisvorsitzende unter keinen Umständen die neuen Ansätze über das Knie brechen.
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