Eine Feuerwehr trägt nicht nur bei Unfällen
Nothelfer und Kulturträger

Lokales
Ursensollen
02.04.2015
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und Bränden große Verantwortung. In Ursensollen ist sie laut Landrat Richard Reisinger auch in das kulturelle Leben der Gemeinde eingebunden. Kommandant Thorsten Michel unterstrich, dass es an der Zeit sei, das marode Löschfahrzeug durch ein zeitgemäßes zu ersetzen.

(gfr) Bürgermeister Franz Mädler meinte bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ursensollen im Gasthof Reif, dass auch er ein neues Löschgruppenfahrzeug für notwendig erachte, jedoch die Gemeinde derzeit die notwendigen Mittel nicht bereit stellen könne. Er gehe derzeit davon aus, dass sich die Vorstellungen der Wehr erst 2019 verwirklichen lassen. Mädler lobte die Einsatzbreitschaft der Feuerwehr.

"Einiges zu bieten"

In seinem Bericht erinnerte Vorsitzender Markus Dehling daran, dass neben den Brand- und Rettungseinsätzen "das vergangene Jahr für die Wehr einiges zu bieten hatte". Geburtstage, Hochzeiten sowie Veranstaltungen befreundeter Feuerwehren waren "abzuarbeiten". Geselliger Höhepunkt war die Vitus-Kirchweih, eine Herausforderung das Musik-Ereignis Dousamma. Auf 48 Einsätze verwies Kommandant Thorsten Michel, darunter acht Brände, die Sicherheitswachen im Kubus sowie 25 technische Hilfeleistungen. Auch zu neun Fehlalarmen rückte die Feuerwehr aus.

Größere Ereignisse waren ein Kellerbrand in Ursensollen gewesen, bei dem Personen gerettet werden mussten, einige Unfälle mit Motorradfahrern oder eingeklemmten Personen sowie ein von einer Geisterfahrerin verursachteter Unfall auf der A 6 zwischen Ursensollen und Theuern. Fast 100 Übungen waren angesetzt, die Feuerwehr Ursensollen beteiligte sich an Wettbewerben in Pleußen, Südtirol und am Dreiländerwettkampf im Saarland.

Einweisung in Digitalfunk

Für dieses Jahr kündigte Thorsten Michel die für den Digitalfunk notwendigen Einweisungen an. Außerdem stünden bei der Feuerwehr Ursensollen einige Leistungsprüfungen, der Oberpfalzcup, Lehrgänge für Gruppen und Zugführer sowie Atemschutzträger an.

Jugendwart Alexander Streher wies auf die Jugendübungen, Wissenstest, Ferienprogramm und Nachtwanderung zur Burgruine Scharfenberg und zur Flinseralm hin.

Kreisbrandmeister Alexander Graf wies auf die anstehenden Digitalfunk hin und hob die Einsatzschwerpunkte für die Feuerwehren im Landkreis heraus. Graf sprach sich für eine zeitnahe Beschaffung des gut 300 000 Euro teuren LF 20 aus, "denn der auf 20 Prozent erhöhte staatliche Zuschuss spielt der Kommune in die Hände".
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