Einsatzalarm kein Fremdwort

Lokales
Ursensollen
21.11.2014
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Oft stehen sie in dem Ruch, eher das verstaubte Dasein eines Traditionsvereins zu führen. Doch dafür ist die Autobahn der Ursensollener Feuerwehr viel zu nahe ans Gerätehaus gerückt.

Die Bürger und die Kommune sind nicht zuletzt deshalb stolz auf ihre Wehrmänner, wurde auf dem zurückliegenden öffentlichen Kameradschaftsabend mehrfach betont. Zahlen dazu hatte zuvor Kommandant Thorsten Michel einfließen lassen.

Demnach, das geht aus einer Pressemitteilung hervor, sind in den zurückliegenden sechs Jahren 271 Einsätze verzeichnet worden. Darunter Zimmerbrände, Verkehrsunfälle auf der A 6 mit eingeklemmten Personen, Flächen- sowie Maschinenbrände und Unwettereinsätze und vereinzelt auch Großfeuer etwa in einer örtlichen Zimmerei. Mit einem Staffellöschfahrzeug StLF 1/6, einem Mehrzweckfahrzeug und einem Pulverlöschanfänger P 250 wurden während dieser Zeit drei neue Fahrzeuge angeschafft. Parallel absolvierten die Aktiven Leistungsprüfungen, Lehrgänge, Wettkämpfe und monatliche Ausbildungseinheiten.

Bürgermeister Franz Mädler zeigte sich beeindruckt vom Ausbildungsstand und der Einsatzstärke der Wehr. Zudem funktioniere das Vereinsleben, aber auch der "aktive Dienst". Dafür dankte er Michel und Vorsitzendem Markus Dehling, die sich zudem engagiert für Nachwuchsförderung einsetzen würden. Der Kameradschaftsabend dient auch dazu, Beförderungen auszusprechen und Mitglieder auszuzeichnen. Ehrungen standen an für 60 Jahre Mitgliedschaft für Peter Häberl und Josef Meindl für 50 Jahre für Ehrenvorsitzenden Wolfgang Wenkmann, Michael Lutter, Helmut Kormann, Wolfgang Gehr und Ludwig Scharl; Bronze haben sich Marco Preißler und Tobias Graml verdient. 20 Jahre Vorstandsarbeit hat bisher geleistet Vorsitzender Markus Dehling, 10 Jahre Markus Donhauser. Verabschiedet wurden aus dem Vorstand Marco Preißler, Benedikt Lihl und Andreas Neidl.

Stefan Götz und Martin Lihl haben erfolgreich den Atemschutzlehrgang absolviert, Josef Graml, Simon Streber und Dietmar Michel besuchten Fachlehrgänge. Martin Lihl bestand den für die Aktiven wichtigen Feuerwehrführerschein (7,49 Tonnen). Befördert wurden Daniel Strobl und Christoph Augsberger, Simon Streher, Franz Mädler jun. und Alexander Streher.

Als Qualifikationen wurden absolviert Atemschutz-Leistungs-wettbewerb: Josef Graml und Simon Streher (beide AS-LB Bronze); Bernhard Graml und Benedikt Lihl (beide AS LB-Silber), Stefan Rindfleisch (AS- LB Gold). Leistungsabzeichen Löschaufbau : Franz Mälder, jun., Alexander Streher und Martin Lihl, (alle LA Gold-Rot). An Lehrgängen nahmen teil: Manuel Först und Andreas Gehr (Wärmebildkamera), Josef Graml, Bernhard Graml II, Stefan Rindfleisch, Rudolf Kummert und Stefan Donhauser (Am und im Brandhaus).
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