Fast pausenlos rasante Action

Lokales
Ursensollen
25.11.2014
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Ein langer Tag und eine kurze Nacht: Die Belastungsgrenzen der Jugendfeuerwehr testete ein anspruchsvoller Übungs- und Einsatzmarathon aus.

"Ein Tag Berufsfeuerwehr": Unter diesem Motto stand der Ausbildungstag der Jugendfeuerwehr, die verschiedene Übungs- und Einsatzszenarien zu meistern hatte. Den Auftakt bildete ein eher trockener Unterricht zum Wissenstest, da kam der Gefahrgutunfall in Kotzheim als Abwechslung gerade recht. Das Einsatzstichwort "Auslaufender Gefahrstoff nach Verkehrsunfall" ließ einen Großeinsatz erwarten, entpuppte sich dann jedoch als Diesel-Spur und war von den Jugendlichen schnell beseitigt.

Der obligatorische Melder-Alarm erfolgte nach der Mittagspause. Das Stichwort "Verkehrsunfall, eine Person eingeklemmt" ließ die Jugendgruppe zum Einsatzort eilen. Das Bild, das sich ihnen bot, verhieß nichts Gutes: Das Auto war mit der Fahrerseite gegen einen Baum geknallt und die Tür ließ sich nicht öffnen. Unter der fachkundigen Anleitung von 2. Kommandanten Bernhard Graml und der Unterstützung einiger Aktiven wurde eine Patienten-orientierte Rettung bewerkstelligt und die Erstversorgung des Unfallopfers sichergestellt.

Erschöpft in Feldbetten

Die anschließenden Teamspiele boten den Jugendlichen eine lockere und lustige Abwechslung zum Berufsfeuerwehralltag. Vor dem Abendessen wurde es dann jedoch nochmal ernst beim "Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens, eine Person vermisst". Mitten im Dorf waren noch einmal alle Einsatzkräfte gefragt. Unterstützung erhielt die Jugend von der Jugendfeuerwehr Hohenkemnath und dem Drehleiter-Team aus Amberg. Mit vereinten Kräften entdeckten sie die vermisste Person und pünktlich zum Abendessen meldeten die Jungfeuerwehrleute "Feuer aus" gemeldet werden. Erschöpft und ausgepowert krochen die Jungs und Mädels dann einige Stunden später in ihr Feldbettlager.

Aber Nachtruhe war ihnen noch nicht vergönnt. Es galt eine verunglückte Person aus unwegsamem Gelände zu retten. Trotz erschwerter Bedingungen meisterten die Jugendlichen unter Einsatz der Absturzsicherung und der Schleifkorb-Trage die Aufgabe mit Bravour. Kaum zurück, verschwanden sie auch schon freiwillig im Bett. Nach gerade einmal sechs Stunden Schlaf endete die Nachtruhe jäh und die Jugendgruppe rückte zu einem "Pkw-Brand" beim Sportheim aus.

Der Übungs- und Einsatzmarathon endete mit einem gemeinsamen Frühstück mit den Eltern.
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