Freie Plätze waren Mangelware beim Senioren-Advent, den die Gemeinden Ursensollen und Ammerthal gemeinsam im Kubus veranstalteten.
Hammer trifft auf Krampus-Zeh

Lokales
Ursensollen
13.12.2014
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(gfr) Interkommunal gelöst ist die Betreuung der älteren Menschen in den beiden Kommunen auch in der Vorweihnachtszeit. Robert Schmid, der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Ursensollen, spielte als Conferencier nach eigenen Aussagen den Pausen-Clown. Mädchen und Buben der Ganztagesschule Ursensollen hatten das "Catering" übernommen, es gab Kaffee, Lebkuchen und Plätzchen.

Mit den Liedern "Sing ma im Advent a Liad" und "Durch die Nacht scheint a Liacht" eröffnete der Chor der Ortsbäuerinnen den adventlichen Nachmittag. 2. Bürgermeister Josef Schmaußer las die Geschichte vom Maxl vor. Der wollte nicht mehr an den wirklichen Nikolaus glauben. Er schlug dem Krampus mit einem Hammer auf die Zehen und stellte so fest, dass die beiden ganz normale Menschen waren, die er in ihrer Verkleidung bisher nur nicht erkannt hatte.

"Wir werden operiert"

Lustig ging es bei den Sketchen des Heimat- und Kulturvereins Ammerthal zu, wobei Klaus Eichenseer als begriffsstutziger Patient glänzte. Monika Fruth als Krankenschwester setzte sich durch mit "wir" nehmen unsere Tabletten, "wir" schlafen jetzt und "wir" werden morgen operiert. Die beiden brachten einiges durcheinander, Kalahari und Harakiri, Konstanz und konstant, Harmonie, Hormone und Mormonen, Pizza und den schiefen Turm von Pisa.

Aufschlag bei Rammertshof

Als Eichenseer schließlich als Bruchpilot unsanft bei Rammertshof aufschlug und in den Himmel gelangte, sollte er bei der Wiedergeburt auf die Erde springen und hatte so seine Probleme damit, wo er landen werde. China kam nicht in Frage, weil gelb wollte er nicht aussehen, Afrika war auch ungeeignet, bis ihm der himmlische Chef persönlich gestattete, als Politiker in Ursensollen wiedergeboren zu werden. Die Gemeindeoberhäupter Alexandra Czarnec-Sitter und Franz Mädler lobten die Arbeit ihrer Seniorenbeauftragten, wobei Mädler ausdrücklich hervorhob, dass die gemeinsame Betreuung nicht besser sein könnte.
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