Gemeinde spart durch LED

Lokales
Ursensollen
21.02.2015
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Ursensollen rüstet seine Straßenbeleuchtung ganz auf LED um. Es gibt einen guten Grund dafür: Durch erste Etappen im Wechsel der Technik hat die Gemeinde seit 2003 schon Energie im Volumen von 35 Häusern eingespart.

(srö) Eine Woche nach der dreitägigen Klausurtagung im Haus Johannisthal hatte der Ursen-sollener Gemeinderat wichtige Entscheidungen zu treffen - allen voran die Fortsetzung der Straßenbeleuchtungs-Umrüstung. Das Bundesumweltministerium fördert den Wechsel bei der Außenbeleuchtung auf Energiesparlampen und LED-Technik, wenn eine 60-prozentige Energie- und CO2-Einsparung zu erwarten ist.

Bereits 2011 hatte die Gemeinde beschlossen, 210 Lampen auf LED umzurüsten und erhielt dabei 40 Prozent Förderung. 2013 wurden weitere 328 sogenannte "Brennstellen" angemeldet - diesmal mit einem Fördersatz von 20 Prozent. Wegen einer vom Bund verhängten Haushaltsperre ist die Umrüstung erst jetzt möglich. Der Gemeinderat beschloss, diese öffentlich auszuschreiben. Die Verwaltung kalkuliert mit einer zusätzlichen Einsparung von rund 80 000 kW/h jährlich. Der Wartungsaufwand reduziert sich zudem um etwa 5700 Euro pro Jahr.

Manfred Schmidt, Energiebeauftragter der Gemeinde, erläuterte, dass seit 2003 160 000 kW/h (entspricht 82 Tonnen CO2) im Jahr durch energieeffiziente Maßnahmen im Bereich der Straßenbeleuchtung eingespart werden konnten. Das seien 25 Prozent des Gesamt-Energieaufwands der Kommune. Gemessen am Verbrauch eines privaten Haushaltes entspricht das der Gesamtenergie von 35 Einfamilienhäusern.

Die Gemeinden des Naturparks Hirschwald haben 2012 vereinbart, ein interkommunales Gewässerentwicklungs-Konzept aufstellen zu lassen. Die Stadt Amberg übernahm die administrative Leitung des Projekts. Um die Planungs- und Verwaltungskosten auf die Kommunen aufteilen zu können, stimmte der Gemeinderat Ursensollen jetzt dem Abschluss einer Zweckvereinbarung mit Amberg zu. Anfang Februar hat die Feuerwehr Hausen ihren Kommandanten Bernd Dechant (Hausen) und seinen Stellvertreter Ludwig Hauer (Heimhof) wiedergewählt. Der Gemeinderat bestätigte diese Wahl und dankte für das ehrenamtliche Engagement. Die Bauanträge Hörl/Landsammer-Hörl, Könner, Grau, Siegler und Geitner werden ohne Einwand zur Genehmigung an das Landratsamt weitergeleitet.
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