Gemeinde spart mit LED

Lokales
Ursensollen
14.08.2015
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Ursensollen hat seine Straßenbeleuchtung in der Gemeinde flächendeckend auf energiesparende LED-Technik umgerüstet. Die Gemeinde hat in den vergangenen vier Jahren über 230 000 Euro in die Straßenbeleuchtung investiert.

(srö) Bereits 2011 hatte sich die Kommune entschieden, 210 Straßenlampen auf LED umzurüsten. Sie erhielt hierfür eine 40-prozentige Förderung. 2013 wurden dann weitere 328 Lampen zur Förderung angemeldet - diesmal mit einem Fördersatz von 20 Prozent.

Qualität sinkt nicht

Die Gemeinde erhält hier vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für die Umstellung der Außenbeleuchtung auf Energiesparlampen und LED-Technik eine Zuwendung, wenn eine 60-prozentige Energie- und CO2-Einsparung zu erwarten ist. So konnten auch die Anliegerstraßen, die derzeit mit 62 Watt je Brennstelle bestückt waren, auf 15 Watt in LED-Technik wirtschaftlich umgerüstet werden - ohne an Beleuchtungsqualität zu verlieren.

Entlang von Kreisstraßen kommen künftig 75-Watt-Leuchtdioden statt wie bisher bis zu 190-Watt-Natriumdampfleuchtmittel zum Einsatz.

Erst heuer möglich

Aufgrund einer vom Bund verhängten Haushaltsperre war die Umrüstung erst in diesem Jahr möglich. Nach der öffentlichen Ausschreibung erhielt die Firma Gensmann aus Weinähr (Rheinland-Pfalz) den Zuschlag. Bei einer Einsparung von rund 80 000 kW/h im Jahr und einer Reduzierung des Wartungsaufwands um etwa 5700 Euro pro Jahr kalkuliert die Verwaltung mit einer Amortisationszeit von sechs Jahren.
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