Geschick und Menschenkenntnis

Lokales
Ursensollen
31.08.2015
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Die Aufgabe fordert nicht nur ausgezeichnete Ortskenntnisse, sondern auch ein großes Maß an Menschenkenntnis, Fingerspitzengefühl und diplomatisches Geschick. Die Rede ist von Feldgeschworenen.

(srö) In der Sitzung des Gemeinderats wurde eine Neuordnung der Feldgeschworenen im Gemeindegebiet beschlossen. Mehrere Vereidigungen und Ehrungen standen daher auf der Tagesordnung einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) im Kubus. Selbst Kurt Beyerlein, Leiter der ehemals mit "Vermessungsamt" betitelten Behörde in Amberg, war überrascht von einer derartig hohen Teilnehmerzahl, auf die er in Ursensollen traf.

Sein Vertreter Gerhard Baumer führte durch die Veranstaltung und informierte sowohl langjährig aktive als auch neu bestellte Feldgeschworene über Rechte, Pflichten und allgemeine Aufgabengebiete in Theorie und Praxis. Dabei hob er besonders die Rolle der Feldgeschworenen als Vermittler zwischen Vermessungsamt, Kommune und Grundstückseigentümern hervor.

Eid abgenommen

Als neue Feldgeschworene bestellte der Gemeinderat Johann Niebler (Stockau), Johann Fehlner (Zant), Johann Pirzer (Winkl), Johann Meier (Haag), Robert Scharl (Sauheim), Johann Reis (Hausen), Norbert Meyer (Oberhof), Bernd Weber (Oberhof), Bastian Weber (Littenschwang), Martin Kuhn (Ursensollen), Christian Graml (Kotzheim) und Georg Stiegler jun. (Eigentshofen). Elf der zwölf neuen ehrenamtlich Tätigen nahm Bürgermeister Franz Mädler den Eid ab und bedankte sich für die Bereitschaft das Amt zu bekleiden.

Vorbildlicher Einsatz

Im Gegenzug wurden Josef Nibler aus Haag (etwa 30 Amtsjahre), Johann Fruth sen. aus Kemnatheröd (33 Amtsjahre), Josef Schuller sen. aus Kotzheim (35), Alois Kotzbauer aus Ullersberg (20), Max Weber aus Littenschwang (53), Josef Ehbauer aus Weiherzant (33 Amtsjahre), Josef Gimpl aus Sauheim (20), Georg Stiegler sen. aus Eigentshofen (46)und Johann Kotzbauer sen. aus Ursensollen (48) aus dem aktiven Dienst eines Feldgeschworenen verabschiedet.

Bürgermeister Franz Mädler und 3. Bürgermeister Josef Schmaußer bedankten sich für den vorbildlichen, ehrenamtlichen Einsatz für das Gemeinwohl.
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