Heimatpfleger Josef Schmaußer zeigte die Spuren des Ersten Weltkriegs nach
Lob für starke Dokumentation

Lokales
Ursensollen
19.09.2015
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Josef Schmaußer, der Heimatpfleger der Gemeinde Ursensollen, organisierte 2014 zusammen mit seinem Team des Heimatkundlichen Arbeitskreises im Atrium eine umfangreiche Ausstellung, die an den Ausbruch und Verlauf des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnerte. Bürgermeister Mädler sprach bei der Gemeinderatssitzung seinen besonderen Dank an Schmaußer aus, der mit vorbildlichem Einsatz und großer Unterstützung eines engagierten Helferkreises dieses Projekt erst initiiert und ermöglicht hat.

Der Dank gelte auch allen anderen Beteiligten, die mit ihren Exponaten und ihrer Mitarbeit dazu beigetragen haben, diese Ausstellung zu bereichern. Mädler überreichte Schmaußer ein zweibändiges Exemplar der wertvollen Dokumentation.

Schmaußer erläuterte damals bei seiner Eröffnungsrede, dass die fast 70 Friedensjahre nicht selbstverständlich seien, und ständigen Einsatzes bedürfen. Das Team des Heimatkundlichen Stammtisches entschloss sich, noch vorhandene Spuren des unsagbaren Leids, den dieser zuerst europäische, dann weltweite Krieg in unserer Heimat hinterlassen hat, in der ganzen Gemeinde Ursensollen zu sammeln und mit einer Ausstellung der damaligen Generation zu gedenken.

Bürgermeister Mädler betonte, dass diese wertvolle Arbeit, die das Team des Heimatkundlichen Arbeitskreises hier leistete, für kommende Generationen erhalten und dokumentiert werden müsse. Es sei eine Verpflichtung, diese wertvollen Zeitdokumente der Nachwelt zu erhalten. Nina Forster, stellvertretende Leiterin des Baureferats, erstellte in zeitaufwendiger Arbeit eine nahezu vollständige Dokumentation der Ausstellung in zwei hundertseitigen Bänden.
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