Mit Dorferneuerung soll Ortskern von Oberhof aufgewertet werden - Maßnahme verschiebt sich
Bürger wollen vorzeigbaren Weiher

Lokales
Ursensollen
10.08.2012
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Mit der immissionsrechtlichen Stellungnahme für die beiden Windräder an der Hohen Straße befasste sich der Gemeinderat Ursensollen in seiner Sitzung. Die Firma Ostwind hatte die Aufstellung von zwei Windrädern mit jeweils 2400 Kilowatt Nennleistung im Gemeindebereich Ursensollen beantragt. Der Gemeinderat erteilte hierzu einstimmig das Einvernehmen.

Die Teilnehmergemeinschaft Hohenkemnath hatte beschlossen, bei der Dorferneuerung in Hohenkemnath den unteren Dorfplatz umzugestalten. Es handelt sich um die Fläche vom Feuerwehrhaus bis zum Gasthaus Niebler, die beträchtlich aufgewertet werden soll.

Die Maßnahme kostet rund 150 000 Euro und soll noch in diesem Jahr verwirklicht werden. Die Gemeinde Ursensollen übernimmt davon rund 50 Prozent. Das Landschaftsarchitekturbüro Neidl aus Poppenricht ist für die Planung und Realisierung verantwortlich.

Rund um die Linde

In der Ortschaft Oberhof soll mit einer vereinfachten Dorferneuerung die Ortschaft aufgewertet werden. Vor allem der Dorfplatz um die über 200 Jahre alte Linde soll neu gestaltet und auch der verlandete Dorfweiher wieder zu einem attraktiven Ort gemacht werden. Die Oberhofer Bürger erarbeiteten unter der Leitung von Landschaftsarchitekt Karl Spindler die Pläne selbst. Eine Delegation aus Oberhof mit Gemeinderätin Angela Meyer, Josef Kellermann mit Bürgermeister Franz Mädler stellten diesen Entwurf dem Amt für Ländliche Entwicklung in Regensburg vor. Dabei schlugen die dortigen Fachleute vor, das Konzept im Durchgangsbereich zu ergänzen. Eine Realisierung ist daher in diesem Jahr nicht mehr möglich, sondern erst im Frühjahr 2013. Das Planungsbüro Spindler wird mit den Bewohnern von Oberhof und dem Bauausschuss die Planung absprechen und dann dem Gemeinderat erneut vorlegen. Die Räte stimmten der Mittelverlagerung und dem Vorgehen einvernehmlich zu.
Mit Beschaffungen für den laufenden Feuerwehrbedarf wurde die Firma Jahn aus Nürnberg beauftragt. Gegen die Bauanträge und -voranfragen von Ring, Tierschutzverein Amberg-Sulzbach, Graml und Regler wurden keine Einwände erhoben. Sie werden dem Landratsamt zur Genehmigung zugeleitet.

Fenster und Heizung

Willi Schmid vom Architekturbüro Planschmid erläuterte die Pläne für die Generalsanierung des Kindergartens Ursensollen. Energetisch werden vor allem die Fenster und die Heizungsanlage erneuert. Die Gebäudeteile aus dem Jahr 1991 befänden sich in gutem Zustand und bedürften daher keines größeren Umbaus. Da die Kirchenstiftung die gemeindliche Aufgabe Kindergarten übernommen hat, wurde es als selbstverständlich erachtet, dass, falls gewünscht, die Gemeindeverwaltung die Abwicklung der Baumaßnahme betreut. Bürgermeister Mädler bedankte sich bei Pfarrer Dr. Willi und der Kirchenstiftung für die hervorragende Zusammenarbeit.
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