Neuer Chef will Schule mit Herz

Dem neuen Führungsduo an der Ursensollener Schule, Thomas Oetzinger (Vierter von links) und Udo Leitz (Dritter von rechts), gratulierten (von links) Georg Reis, Stefan Braun, Peter Junge, Kirsten Kahle, Franz Mädler und Thorsten Müller. Bild: hi
Lokales
Ursensollen
20.10.2015
53
0

Das war eine Überraschung: Ein eigene Lehrerchor stimmte für den neuen Rektor der Grund- und Mittelschule Ursensollen, Thomas Oetzinger, und seinen Vize Udo Leitz einen Willkommensgruß bei der Amtseinführung an.

Die singenden Pädagogen versicherten: "Wir sind ein Team, ihr seid die erste Wahl, wir halten zam, so soll es immer sein." Der neue Rektor Thomas Oetzinger freute sich über den Besuch von Vertretern des Schulverbands, der Bürgermeister Alexandra Sitter-Czarnec (Ammerthal), Stefan Braun (Kastl), Georg Reis (Hohenburg) und Franz Mädler (Ursensollen), Schulamtsdirektor Peter Junge, Schulverbund-Koordinator Jürgen Bomertl, Oetzingers Stellvertreter Udo Leitz, Inklusionspartner, das Kollegium sowie die beiden Elternbeiratsvorsitzenden Kirsten Kahle und Thorsten Müller.

Das Eingangslied begleitete Lehrer-Kollegin Ulla Pickelmann. Die Schulspielgruppe erinnerte den neuen Chef mit einem Sketch mit Michaela Cordts an Urlaubserlebnisse. Nach der Verabschiedung des scheidenden Rektors Gerald Haas gratulierte der Chef der Schulaufsicht, Peter Junge, dem neuen Führungsduo. Er streifte dabei auch den Lebenslauf von Thomas Oetzinger und Udo Leitz.

Die Anforderungen an die Schulleiter hätten stark zugenommen, betonte Junge: Der Rektor sei heute Manager, Schulleiter und -entwickler. Dabei sei er Vorbild als Lehrer, Beamter und Kollege. Junge will diese Arbeit gerne unterstützen - auch wenn in Ursensollen schon vieles erfolgreich eingeleitet worden sei. "Macht die Schule fit für die Zukunft", lautete sein Wunsch.

Bürgermeister Franz Mädler sieht als Sachaufwandsträger eine gute Zukunft für die Kinder. Die Zusammenarbeit mit Oetzinger und seinem Vize sei sehr erfreulich. Er wünsche sich mit den Eltern, dass die beiden Schulen im Ort nicht nur gut, sondern sehr gut sind.

Man habe neben den Schulen auch vier gute Verwaltungen, ein auf Leistung getrimmtes Kollegium und aufmerksame Bürger, unterstrich Elternbeiratsvorsitzender Thorsten Müller. Seinen guten Wünschen schloss sich auch die Kollegin für die Mittelschule, Kirsten Kahle, an. Der Lehrerchor versicherte dem neuen Chef, dass man für ihn immer das Licht anlasse, ihn fahre, wenn sein Auto mal nicht will, dass er Butterbrezen bekomme - und "Spezi, weil du das so magst". Ihm werde man auch in Zukunft die schlimmsten Schnulzen vortragen, "drohten" die Sänger: Hauptsache sei, dass er Spaß habe.

Oetzinger wünschte sich in seinem Schlusswort "eine Schule mit Herz und Verstand, mit guter Zusammenarbeit, mit fachlich gutem Personal, einem methodisch-didaktischen Konsens eines stabilen Lehrerkollegiums und bestmöglicher Ausstattung - wenn möglich ohne allzu häufigen Änderungen von oben." Er lobte seinen Vorgänger Gerald Haas und war ganz sicher, dass man gemeinsam das Bestmögliche für Ursensollen und Umgebung schaffen könne - auch mit neuen Anforderungen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.