Oberstleutnant und Pfarrer sprechen über Afghanistan
Land ohne Zukunft?

Afghanische Kinder lernen begierig. Aber ihre Zukunft wird nicht nur von ihrem Wissen abhängen, sondern auch von stabilen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen in ihrer Heimat. Thomas Löbbering und Christoph Thiele erläutern im Kubus, wie Deutschland dazu beiträgt. Bild: hfz
Lokales
Ursensollen
08.11.2014
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"Afghanistan - Quo vadis?" ist ein Vortrag betitelt, den Oberstleutnant a. D. Thomas Löbbering und Pfarrer Christoph Thiele am Dienstag, 18. November, um 19 Uhr im Kubus in Ursensollen halten. Es geht dabei um das internationale Engagement in Afghanistan unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Beitrags. Tickets (zwei Euro) gibt es an der Abendkasse oder im Rathaus Ursensollen.

Seit über zwölf Jahren engagiert sich Deutschland in Afghanistan. In den Medien wurden vor allem die militärischen Kampfhandlungen registriert. Die Anstrengungen von Bundeswehr und Polizei bestehen jedoch zum weitaus größeren Teil aus der Unterstützung beim Aufbau afghanischer Sicherheitskräfte. Sie sind vernetzt mit dem zivilen deutschen und internationalen Engagement zur Stabilisierung Afghanistans.

Oberstleutnant a. D. Löbbering befasste sich zwischen 2002 und 2012 dienstlich nahezu ausschließlich mit Afghanistan: als Sprecher ISAF, im Media Operations Center der Nato in Brüssel und als Verteidigungsattaché an der deutschen Botschaft in Kabul. Pfarrer Christoph Thiele aus Kalchreuth hat neun Jahre als Militärpfarrer in Roth gearbeitet und verbrachte 2010/11 vier Monate im 24. Kontingent ISAF in Kabul.
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