Ohne Fleiß kein Preis. Das gilt auch für 22
Fast wie ausgefuchste Profis

Lokales
Ursensollen
31.03.2015
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kleine Ursensollener Nachwuchsmusiker. Sie legten mit großem Erfolg die Prüfung für das Junior-Abzeichen für Klarinette, Saxofon, Querflöte, Tuba, Tenorhorn, Trompete und Schlagzeug ab.

(usc) Nun zeigten sie, fast wie ausgefuchste Profis, ihren Eltern, Geschwistern und Freunden bei einem Vorspielnachmittag ihr beachtliches Können. 30 Buben und Mädchen stehen derzeit in der Grundausbildung, nach der sie in das große Orchester der Musikkapelle Ursensollen integriert werden sollen.

Am Vorspielnachmittag in der Mittelschule durften die kleinen Musiker in Ausbildung einige Stücke zum Besten geben. Sie spielten solo, zusammen mit Dirigent Stefan Neger (Klarinette) und Lehrerin Diana Duarte (Querflöte) oder zur Musik von der CD. "Sie werden so zum besonderen Üben angeregt", berichtete Angela Harbauer. "Die Eltern, Geschwister und alle interessierten Personen freuen sich natürlich über die Darbietungen, können so aber auch den Leistungsstand erkennen. Auch andere Kinder und Jugendliche, die ein Instrument lernen möchten, werden durch ihre Freunde und Bekannten, die vorspielen, ermuntert, ebenfalls einzusteigen."

Das Junior-Abzeichen, das 22 Buben und Mädchen ausgehändigt bekamen, wurde 2005 als Vorstufe zu den D1-Abzeichen eingeführt. Es ist die konsequente Erweiterung der Leistungsabzeichen nach unten.

"Die Erfahrung zeigte, dass die Prüfung für das Abzeichen in Bronze in den meisten Fällen erst nach drei bis vier Jahren abgelegt wird. Das Junior-Abzeichen soll Motivationen bei den jüngsten Instrumentalschülern wecken. Bereits nach ein bis zwei Jahren Unterricht können die Anforderungen erbracht werden", erläuterte Angela Harbauer.

Dies sei auch mit ein Grund, warum das Junior-Abzeichen auf Vereinsebene - zum Beispiel in Form eines Schülervorspiels - angestrebt wird. Hier sollen die Jungmusiker eine direkte Verbindung zu ihrem Verein erfahren. Dieser melde die Prüfung rechtzeitig vorher beim zuständigen Kreisverband an. "Bei einem gewissenhaften Umgang mit den pädagogischen Zielen erhalten die Vereine so wertvolles Feedback über ihren Anfangsunterricht", so Harbauer.
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