Rechtzeitig Vorsorge für den Pflegefall treffen
"Wohin mit Mutti?"

Unabhängig vom Lebensalter war das Interesse an einem Vortrag innerhalb der Demenzwochen im Landkreis groß und füllte das Atrium der Ursensollener Mittelschule mit Zuhörern. Bild: hfz
Lokales
Ursensollen
30.10.2014
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"Pflege aktuell: Wohin mit Mutti? - Kinder haften für ihre Eltern", war ein Vortrag betitelt, der die Amberg-Sulzbacher Demenzwochen bereicherte. Angeboten hatten ihn der VdK-Ortsverein, das Seniorennetzwerk, SEGA (Verein zur Förderung der Seelischen Gesundheit im Alter) und ein Versicherungsbüro.

Es dürfte nicht nur der etwas provokante Titel gewesen sein, der großes Interesse für diesen Abend geweckt hatte. Erörtert, so eine Pressemitteilung, wurden Themen wie Vorsorgevollmacht, Patienten- sowie Betreuungsverfügung, Pflegesituation und Pflegevorsorge. In dem voll besetzten Mittelschul-Atrium informierten die Fachreferenten vor dem Hintergrund von Fallbeispielen, in welche Situationen Pflegende und ihre anvertrauten Familienangehörigen kommen können, wenn keine Vorsorge getroffen wurde.

Doch schon ein Blick auf sogenannte Schicksalsschläge mag verdeutlichen, dass die Themen Vorsorge- und Unternehmervollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung auch in jüngeren Jahren nicht weit weg sein müssen. Mit zunehmenden Alter wächst die Bedeutung noch.
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