Rekordjahr der Feuerwehr

Lokales
Ursensollen
11.12.2015
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Ehrenamt und Kameradschaft sind bei den Brandbekämpfern tief verwurzelt. Die Feuerwehr Ursensollen lud zum Dank alle Mitglieder zum Kameradschaftsabend. Auszeichnungen und Beförderungen standen auf dem Programm.

Vorsitzender Markus Dehling hieß die vielen aktiven und passiven Mitglieder mit Partnern im Gerätehaus willkommen. Die Führung der Wehr sei sehr stolz auf den Zusammenhalt und das Zusammenspiel von Jung und Alt, betonte Dehling. "Es verleiht dem Vereinsleben eine gesunde Mischung an Erfahrung und Schwung."

Mitglieder gefordert

Neben den zahlreichen Vereinsveranstaltungen gibt es immer viel zu tun. Besonders die Vituskirchweih sei immer sehr "helferintensiv". Aber auch der gemeindliche Adventsmarkt, die Winkler Kirwa sowie die Beteiligung an verschiedenen kulturellen Veranstaltungen fordern die Mitglieder. Für die stets helfenden Hände bedankte sich Dehling im Namen des Vorstands.

In seinem Grußwort zeigte sich Bürgermeister Franz Mädler sichtlich beeindruckt von den Leistungen der Mitglieder. "Ob im Vereinsleben oder im aktiven Dienst, auf die Feuerwehr Ursensollen ist Verlass." Der Wunsch nach einem neuen Einsatzfahrzeug nach 32 Jahren sei nachvollziehbar, jedoch könne die Gemeinde nur in ihrem engen finanziellen Spielraum handeln.

Lob der Kreis-Führung

Kreisbrandmeister Alexander Graf überbrachte das Lob der Feuerwehrführung des Landkreises Amberg-Sulzbach. Die Zahlen des Innenministeriums zeigen nach seinen Worten einen deutlichen Anstieg der Verkehrsunfälle. Diese Tatsache spiegelte sich auch in den Einsätzen der Feuerwehren wieder. "Es ist gerade deswegen schade, dass es innerhalb der Bevölkerung zunehmend als selbstverständlich gilt, dass schnelle und professionelle Hilfe rund um die Uhr bereitstehe und es dabei immer mehr Beschwerden über Lärmbelästigungen bei Alarmierungen gebe."

Gute Zusammenarbeit

Dieter Honig, Leiter des BRK Amberg-Sulzbach, dankte der Wehr für die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, das Gerätehaus für den bis vor kurzem in Ursensollen stationierten Rettungswagen zu nutzen.

Kommandant Thorsten Michel berichtete von einem ereignisreichen Jahr. So wurden bis dato bereits 93 Einsätze verzeichnet. Darunter fielen Gefahrguteinsätze, Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, zahlreiche Flächen-, Wald-, Fahrzeug- und Maschinenbrände, unzählige Unwettereinsätze sowie verschiedene Sicherheitswachen im Ursensollener Kubus.

Ein Großprojekt war der Einbau der Digitalfunkgeräte in die drei Einsatzfahrzeuge. Nach 32 Jahren wäre es an der Zeit, ein neues Löschfahrzeug LF 20 anzuschaffen. Das alte LF 16 sei nun spürbar in die Jahre gekommen und, laut Michel, nicht mehr zeitgemäß. "Lobenswert ist", so Michel, "dass bei der Vielzahl an Aktivitäten noch Zeit für Leistungsprüfungen, Lehrgänge, Wettkämpfe und die monatliche Ausbildung gefunden wird." Er bedankte sich bei seinem Stellvertreter Bernhard Graml, allen Aktiven, Gruppen- und Zugführern sowie der Gemeinde für ihre Unterstützung und beim Bauhof für die Tagesalarmsicherheit.
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