So bunt wie die Hayag-Arbeit

Chris Strobler erzählte von einem verkorksten Date.
Lokales
Ursensollen
09.11.2015
16
0

Ein buntes, lustiges und unterhaltsames Programm bot der dritte Benefizabend von Hayag. Doch nicht nur das, es gab noch viel mehr. Zum Beispiel, wie der Verein auf den Philippinen Mädchen auf ein eigenständiges Leben vorbereitet.

Mit der Hayag-Hymne stimmten Siegi Luber und Bebbo Schuller die Gäste auf den unter dem Motto "Ja, hilf du auch mal mit" stehenden Abend ein. Die Moderation übernahm Claudine Pairst. Die Besucher hätten mit ihrem Eintritt, der zu 100 Prozent an Hayag geht, das Kinderhilfsprojekt schon kräftig unterstützt. Doch auch die Künstler leisteten ihren Beitrag, sie traten ohne Gage auf. Einer von ihnen war Gstanzlsänger Lucky aus Kohlberg, der schon bei "Franken sucht den Supernarren" dabei war.

Ein schlechter Nein-Sager

Nur wenige Augenblicke brauchte er, um in Publikum den Bernhard aus Hamburg zu entdecken. Beide gehen offensichtlich zum gleichen Frisör - das stellte sich heraus, als Lucky seinen Schlapphut lüftete. Der Kohlberger sang das Lied vom "Henerauch" und übersetzte für Bernhard aus Hamburg den Titel ins Hochdeutsche: Hühnerauge. Lucky gestand, er könne schlecht "na" sagen - deshalb sei er auch verheiratet. Einem 99-Jährigen hätten sie zum Geburtstag ein Geschenk angekündigt. Die gute Nachricht: Das Präsent sei eine Stripperin. Die schlechte: Sie sei mit dem Jubilar in die gleiche Schulklasse gegangen. Lucky erklärte seinem Publikum, dass man ihn zu vielen Anlässen buchen könne, zum Beispiel für Hochzeiten, aber auch für Scheidungsfeiern. Buche man Hochzeit und Scheidung gleichzeitig, gewähre er großzügig Rabatt.

"Es werde Soul"

Highlight des Abends war die Ramona Fink Gospel Group. "Es werde Soul", sagte Moderatorin Claudine Pairst. Und es ward Soul in höchster Perfektion, was die beiden Damen und Schlagzeuger Michael Deiml mit ihren kräftigen Stimmen zum Besten gaben. Bei "O Happy Day" war fast zu befürchten, Toby Mayerl würde sein Keyboard ruinieren.

Chris Strobler, fränkischer Comedy-Senkrechtstarter, hatte einen Auszug aus seinem Soloprogramm "Mit Kanonen auf Fratzen" mitgebracht. Seine Mutter habe ihm unbedingt eine Frau suchen wollen und deshalb heimlich eine Kontaktanzeige aufgegeben. Mit der Susie sei es dann zu einem Date gekommen. Die Dame sei etwas fülliger gewesen als angekündigt, er selbst sei nach 144 Minuten erstmals zu Wort gekommen - da wolle er doch lieber alleine bleiben. Zum Abschluss des Abends zeigten Brigilda und ihre Mädls den philippinischen Nationaltanz.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.