Über 60 Musiker sorgten für einen musikalischen Frühling im Herbst: Mit neun Kompositionen einen ganzen Abend füllen, dies verstand die Musikkapelle Ursensollen bei ihren beiden Konzerten im Kultur- und Begegnungszentrum Kubus.
Musikalischer Frühling im Herbst

Lokales
Ursensollen
27.11.2014
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(brü) An zwei Tagen spielte das Ensemble jeweils vor ausverkauftem Haus.

Und auch die Nachwuchsmusiker der Kapelle meisterten ihren Auftritt bravourös. Belohnt mit viel Applaus, war das jährliche Herbstkonzert ein kultureller Höhepunkt in der Gemeinde. So jedenfalls würdigte Bürgermeister Franz Mädler die Leistung der Interpreten. "Wir können stolz sein auf eine solche Darbietung unserer Musikkapelle, die seit über 30 Jahren fest zum kulturellen Kreis in der Gemeinde gehört", sagte das Gemeindeoberhaupt.

Voll im Griff

Sein Dank galt besonders Dirigent Stefan Neger. "Es ist schon eine Glanzleistung, über 60 Musiker unter einen Hut zu bekommen. Ich selbst tue mich da bei 16 Gemeinderäten schon schwer", fügte er augenzwinkernd an. Und dass Stefan Neger dies mit seinen Musikern im harmonischen Sinne gelingt, zeigte sich eindrucksvoll.

Eröffnet wurde das Konzert mit der Second Suite in F von Gustav Holst. Ob mit der Overtüre Ruslan und Ludmilla, mit Persis von James L. Hosey oder den Armenischen Tänzen aus der Feder von Alfred Reed - die Ursensollener Musiker zogen das Publikum in ihren Bann. Gut eine Stunde dauerten die vier Stücke, jeweils anmoderiert von den Jungs und Mädels des Nachwuchsorchesters.

Und diese standen nach der Pause im Blickpunkt. Vorsitzende Angela Harbauer formulierte es so: "Man hat richtig die Spannung am Anfang gespürt, und es war schön, den kleinen Musikern zuzusehen, wie sie voller Konzentration am Spielen waren."

Applaus für die Darbietung war da garantiert, genauso wie für die Stücke der Großen. "My Heart will go on", "Europasterne", Melodien aus den Musicals Das Phantom der Oper und My Fair Lady erklangen. Die "Greatest Hits" boten einen wundervollen Abschluss, und zwar die der Band Toto, Klassiker der Rockgeschichte wie Rosanna, Hold the Line oder Africa, arrangiert von Stefan Schwalgin.

Publikum begeistert

Nach gut zweieinhalb Stunden war das Publikum vollends begeistert und forderte eine Zugabe. Dieser Wunsch wurde selbstverständlich erfüllt. Mit Gabriella's Song verabschiedete sich die Kapelle von ihrem Publikum.

Hinaus ging es für die Gäste unter den Klängen des Florentiner Marsches, der das wirkliche Ende eines gelungenen Herbstkonzertes war.
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