Zwischen kubanischem Spanisch und Oberpfälzer Bayerisch ist fast kein Unterschied

Lokales
Ursensollen
01.04.2015
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Los Dos y Compañeros im Kubus: Kaum zu glauben, dass die Salsa-Guerilleros aus der Oberpfalz schon fast zwanzig Jahre Fans in perfektem Spanisch verzaubern, von dem ein spanischer Muttersprachler aber kein einziges Wort verstehen würde. Richtig, nächstes Jahr steht das Bühnenjubiläum an. Ein ordentliches Fest wird es geben, mit viel kubanischem Flair und einer neuen CD, hieß es am Rande. Für eine gerechte Sache stehen die elf Guerilleros ein, vor allem dafür, dass nichts besser harmoniert, als Musik und Mundart aus Kuba und der Oberpfalz. Die Compañeros sind der Ansicht, dass es nichts ausmacht, wenn man ihr Bayerisch nicht versteht. "Weil Spanisch verstehn's ja a net" und "macht's eich heit auf wos g'fasst". "Kubana" seien sie, die sieben Revolutionäre aus der Oberpfalz, dazu drei tatsächliche Kubaner und ein Spanier, der aber schon gefühlte 100 Jahre in Berlin lebt. Es geht um die Maria und die Mana, um den "Kula Sack" und "Wau hanna öi?", eine Kneipentour am Freitag, aber "koine Moidln dou, alles laar, aber de Weiba, de souchat ma". In der Disco, wo selbst die Klofrau einen "Boart" hat, suchen sie nach der holden Weiblichkeit. Enttäuschend verläuft dieses fiktive Wochenende. "Koi Weiberleit" in Sicht, bis dem Kare seine kleine Schwester von einem Fest mit lauter Frauen weiß. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren die Ohrwürmer der perfekt inszenierten Bühnenshow von Los Dos y Compañeros auch im Kubus bestens angekommen. Bild: gf
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