FW zufrieden mit Erschließung des Neubaugebiets
Aber die Umgehung fehlt

Mit Bürgermeister Franz Mädler (Zweiter von links) informierten sich die Ursensollener Gemeinderäte der Freien Wähler (von links) Albert Geitner, Horst Lihl, Maria Graml, Alfons Lehmeier, Angela Meyer und Manfred Schmidt über den Stand der Bauarbeiten am Rängberg. Bild: hfz
Politik
Ursensollen
27.06.2016
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Trotz der für eine Baustelle derzeit widrigen Witterung liegt die Firma Englhard mit der Erschließung des neuen Baugebiets Rängberg gut im Zeitplan. Diesen Eindruck gewannen Bürgermeister Franz Mädler und die Gemeinderäte der Freien Wähler bei einem Fraktions-Besuch auf der Baustelle.

Südlich der Straße Rängberg sind die Schmutz- und Regenwasserkanäle bereits fertig. Die Wasserleitung ist derzeit im Bau. Ziel ist es, die Erschließungsarbeiten noch in diesem Jahr abzuschließen.

Das Areal hat nach Ansicht der FW eine "reizvolle Südhanglage", deren direkte Anbindung an den Schweppermann-Radweg im Süden eine weitere Bereicherung sei, heißt es in einer Pressemitteilung zu diesem Termin. Den abgabebereiten Grundstückseigentümern gebühre besonderer Dank. Die Vorbereitungen zum Bau der Lärmschutzwand, hin zur B 299 im Norden, laufen ebenfalls schon. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 200 000 Euro. Diese wären nicht notwendig, "wenn die langersehnte Umgehung der B 299 um Ursensollen Realität wäre", heißt es in der FW-Mitteilung.

Schon seit Anfang der 90er-Jahre hätten sich Ursensollens Freie Wähler "immer wieder für die Aufnahme der Ortsumgehung von Ursensollen in den Bundesverkehrswegeplan" eingesetzt. Deshalb seien ihre Gemeinderäte mit dem vom Bundesministerium für Verkehr vorgelegten Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht einverstanden: Damit würde sich an der heutigen Situation nichts ändern.

In der Öffentlichkeitsbeteiligung hat Bürgermeister Franz Mädler bereits eine entsprechende Stellungnahme mit Unterschriftenliste beim Bundesministerium eingereicht. "Mit fraktionsübergreifenden Maßnahmen werben die Gemeinderäte um Unterstützung bei den Bundestags-und Landtagsabgeordneten aus der Region", heißt es in der FW-Mitteilung weiter. Ziel sei es, die Umgehung "doch noch in den vordringlichen Bedarf oder zumindest mit Planungsrecht" im Bundesverkehrswegeplan 2030 unterzubringen.
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