14. Auflage des Ursensollener Veranstaltungskalenders
Termine als Kunstwerk

Vermischtes
Ursensollen
07.01.2016
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Als Informationsquelle ist der Veranstaltungskalender der Gemeinde Ursensollen wichtig. Aber er ist auch ein ganz besonderes Kunstwerk.

Inzwischen ist der Kalender wieder an alle Haushalte in Ursensollen verteilt worden. Für die Verantwortlichen ist er auch in seiner 14. Auflage eine Bestätigung, dass ihr Bürgerservice hervorragend angenommen wird. Für das neue Jahr hat Ursensollen in enger Zusammenarbeit mit seinen Vereinen, Kindergärten, kirchlichen und politischen Gremien ein vielseitiges und umfangreiches Programm für alle Bevölkerungsgruppen zusammengestellt.

Projektarbeit der Schule


Diesmal entschied sich der Kulturausschuss, die Mittelschule über eine Projektarbeit für die Motivbilder des Veranstaltungskalenders zu beteiligen. Die beiden Lehrerinnen Michaela Cordts und Genoveva Bergemann-Hausmann hatten die Idee, Gemeindebürger an ihren heimischen Lieblingsplätzen zu zeichnen. Bilderpate für die Motive ist Peter Mayer.

Seine künstlerische Arbeit ist von einer Spurensuche geprägt, bei der er Bilder, Wortfragmente und Fundstücke sammelt, sichtet und durch Umstellen auf Trägermaterial in neue Ordnungs- und Sinnzusammenhänge bringt.

Bürger am Lieblingsplatz


Zu Beginn der Projektarbeit sollten sich die Schüler der 7. und 9. Jahrgangsstufen eine Person aus der Gemeinde suchen, diese mehrmals an ihrem Lieblingsplatz fotografieren und sie zu diesem interviewen. Die Ergebnisse schrieben die Kinder in kleine Texte um, die ihre ausgesuchten Personen wiederum in ihrer eigenen Handschrift abschrieben.

In einem zweiten Schritt wurden die Schüler nach Peter Mayer angeleitet, sich spielerisch und erfinderisch ihrer Arbeit zu nähern, sensibel zu werden für das Material, sich gestalterisches Wissen durch Ausprobieren anzueignen, sich anzustrengen, dabei sich selbst zu erfahren, und beweglich und offen im Tun sein.

Ringen um Wort und Bild


Das Ringen um den richtigen Platz von Wort und Bild, das Eintauchen in die Geschichten der Bilder, der Mut, mit Farbe zu experimentieren, und das sich Einlassen auf eine "freie und wilde" Form des Ausdrucks waren das zentrale Anliegen dieses Kunstprojekts.

Nachdem die Collagen der Mittelschüler fertig waren, übernahm Nina Forster die grafische Gestaltung des Kalenders. Bürgermeister Franz Mädler dankte ausdrücklich den Lehrerinnen für die wunderbare Idee und ihren Schützlingen für die Mühe und Geduld bei der Verwirklichung der Kunstwerke.

Anerkennung zollte er aber auch allen Ursensollenern, die Projektarbeit unterstützt haben.
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