4. Bunter Benefiz-Abend für Hilfsprojekt Hayag
Hier hilft Humor

Als die Franken 2012 ihren Supernarren suchten, trat als Import aus der Oberpfalz auch "Gstanzlsänga Lucky" aus Kohlberg mit im Wettbewerb an. Es reichte für den Vizetitel. In der Heimat verstanden sie die (nicht immer ganz jugendfreien) Sprüche von Marcus Lukas, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, aber noch besser. So kann er sich jetzt mit Fug und Recht als Oberpfälzer Doppelwitzemeister feiern lassen. Eine Kostprobe seines Könnens als Musikant und Entertainer gibt er auch für Hayag. Bilder: hfz (6)
Vermischtes
Ursensollen
01.09.2016
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Ingrid und Dominik Harrer aus Eichstätt stehen als Ruaßkuchlmusi für die freche Seite der Volksmusik.

"Lachmuskeltraining pur" versprechen die Organisatoren des 4. Bunten Benefiz-Abends "für eine bessere Welt" am Samstag, 24. September, im Kubus. Der Erlös ist zu 100 Prozent für das Hilfswerk Hayag bestimmt. Damit er hoch ausfällt, legen sich Akteure ins Zeug, die man auch von größeren Bühnen kennt.

"Bildung ist die einzige Möglichkeit, um nachhaltig helfen zu können", sagt Hayag-Vorsitzender Siegfried Kreuzer. "Die Gäste des Abends leisten bereits durch den Erwerb der Eintrittskarte einen Beitrag für das Projekt Hilfe zur Selbsthilfe - und helfen damit das Überleben ärmster Kinder aus den Elendsvierteln zu sichern." So eröffne Hayag den Menschen im eigenen Land eine Lebensperspektive, damit nicht auch sie (und damit noch mehr Menschen) aus ihrer Heimat flüchten müssten.

Keiner verlangt Gage


Alle Künstler und Akteure verzichten beim Benefiz-Abend (genau wie auch schon die drei Jahre vorher) auf jegliche Gage. Moderator des Abends ist Martin Gruber, Korrespondent des Bayerischen Rundfunks in Amberg.

Jung, dynamisch und erfolgreich - so lauten in der Pressemitteilung der Veranstalter die Attribute für Franziska Wanninger. Wer das Gesicht der Oberbayerin nicht kennt, dem kommt vielleicht ihre Stimme bekannt vor, denn sie spricht seit fünf Jahren Radiowerbung, etwa für die Sparkasse. Franziska Wanninger firmiert als Kabarettistin, Schauspielerin und Sprecherin. Sie hat aber auch Schauspiel, Germanistik und Amerikanistik studiert - in Salt Lake City, Washington, Regensburg, Eugene/Oregon sowie Los Angeles - und ihr 1. Staatsexamen für das Gymnasiallehramt absolviert. Bekannter (und beliebter) wurde sie aber durch ihre beiden Solo-Programme "Just & Margit - Wo die Liebe hinfällt wachst koa Gros mehr" und "AHOIBE - Guad is guad gnua", die sie in die BR-Sendungen "Schlachthof" und "Vereinsheim Schwabing" brachten.

Quetschn, Teufelsgeige, Mund- und Knopfharmonika oder auch Maultrommel gehören dazu, wenn der Gstanzlsänga Lucky auftritt: Marcus Lukas aus Kohlberg ist witzig, frech und amüsant, wenn er mit lockeren Sprüchen das örtliche Geschehen sowie den einen oder anderen Prominenten aufs Korn nimmt. Auch vor Liedern zum Mitsingen scheut er nicht zurück.

Kein Hang zur Perfektion


Für Gstanzln und Couplets steht die Ruaßkuchlmusi aus Eichstätt. Ingrid und Dominik Harrer singen und musizieren frisch und unverkrampft. "Ganz bewusst spielen wir unsere Stücke recht spontan und ohne übertriebenen Hang zur Perfektion, dafür aber mit einer kräftigen Prise Musikalität gewürzt, damit es lebendig bleibt und dem Zuhörer nicht allzu viel Studiostaub ins Ohr rieselt", erklärt Dominik Harrer.

Die SB-Band mit Sängerin Siegi Luber und Bebbo Schuller an der Gitarre wird klangvoll-musikalisch in den Abend einstimmen und die Kubus-Gäste mit echten Klassikern und Ohrwürmern beschwingen.

VorverkaufDer Benefizabend am Samstag, 24. September, im Kubus beginnt um 19.30 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr, bei freier Platzwahl. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zum Selbstausdruck unter www.nt-ticket.de (Stichwort Hayag) oder direkt bei der Gemeinde Ursensollen im Rathaus sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Der Vorverkaufspreis beträgt 19 Euro (zuzüglich der jeweiligen Gebühr), der Preis an der Abendkasse 23 Euro.


HayagDas Hilfsprojekt Hayag im Elendsviertel von Cebu City will Kindern auf den Philippinen eine Zukunft in Würde geben. "Bildung gegen Armut" lautet dabei die Devise.

Das bezieht sich auf die zwei bis drei Dutzend Mädchen im Haus Hayag, die eine Ausbildung absolvieren, aber auch auf 30 Kinder, denen der Schulbesuch ermöglicht wird, und die allsonntägliche Verköstigung von 120 Straßenkindern. "100 Prozent jeder Spende kommt direkt bei den Bedürftigen an", garantiert der Vereinsvorsitzende Siegfried Kreuzer.
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