Bauerntheater in Ursensollen
Kirwagemeinschaft auf der Suche nach Lottoschein

Ob der Pfarrer (Richard Trummer) einen guten Rat für Tante Rosel (Beate Weiß) parat hat?
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Ursensollen
24.11.2016
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Es gibt wieder Theater in Ursensollen. Nicht auf politischer Bühne, sondern auf der im Kubus. Die Kirwagemeinschaft Ursensollen führte das Stück "Tante Rosels Lottoschein" auf. Und landete bei der Premiere des Bauerntheaters vor ausverkauftem Haus einen Volltreffer.

Die Kirwagemeinschaft setzte die Tradition des Bauerntheaters in Ursensollen erfolgreich fort. Nach 2006 mit "Florian Birnstingls Kidnapping" und 2009 mit "Alois, wo warst du heut' Nacht?" begab sich nun Tante Rosel auf die Suche nach dem Lottoschein.

Unter Regie von Michaela Cordts versprach der von Beate Irmisch geschriebene Schwank in drei Akten einen lustigen Abend, bei dem bei der Premiere kein Auge trocken blieb. Dabei war den neun Akteuren in den ersten Minuten die Nervosität doch etwas anzumerken. Aber die war schnell verflogen, Beate Weiß in der Rolle der Tante Rosel hatte das Publikum mit ihrer Bühnenpräsenz bereits nach wenigen Minuten gefangen. Auch Markus Dehling erhielt für seine Darstellung des Karl Buntig viel Szenenapplaus. Daneben standen Markus Ströhl (Hermann Böckel), Martina Nitzbon (Otti Böckel), Sebastian Güthlein (Eberhard Böckel), Magdalena Biehler (Olinka Böckel), Richard Trummer (Pfarrer Gottlob), Gabi Jung (Elfriede Emsig) und Thomas Dürr (Fritz Glückauf) im Scheinwerferlicht.

Gut drei Stunden nahmen die Akteure das Publikum mit auf die Suche nach dem verlorenen Lottoschein, erhielten viel Zwischenapplaus und zum Schluss stehende Ovationen. Da war dann auch die Anspannung bei Kirwagemeinschafts-Chef Andreas Neidl verflogen. "Ich denke, fürs erste Mal haben wir das gut hinbekommen", freute er sich, nachdem der Vorhang gefallen war. "Am Anfang war ich genauso nervös, wie unsere Darsteller. Aber an der Resonanz des Publikums sieht man, dass das Stück gut angekommen ist - und wir alles richtig gemacht haben", meinte er

Dies bescheinigte der Kirwagemeinschaft auch Bürgermeister Franz Mädler, der zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl der ersten Aufführung beiwohnte: "Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Kirwagemeinschaft wieder der Tradition des Theaters in Ursensollen angenommen hat. Und mit diesen Darstellern, der Regisseurin und der Stückauswahl genau ins Schwarze getroffen hat. Das Stück ist absolut sehenswert geworden", fasste Mädler zusammen.

Für diejenigen, die sich das Stück zu Gemüte führen wollen, besteht am kommenden Wochenende noch die Möglichkeit. Zwar ist die Vorstellung am Samstag, 26. November, bereits ausverkauft. Für die Aufführungen morgen (Einlass ab 18.30 Uhr) sowie am Sonntag, 27. November, (Einlass ab 17.30 Uhr) gibt es noch Restkarten an der Abendkasse zum Preis von sieben Euro.
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