Erster Naturparktag in Ursensollen
Fenster zum Hirschwald

Ein Schaufenster in die Region öffneten die Marktbeschicker. Wer wollte, konnte aber auch noch viel weiter blicken.
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Ursensollen
29.05.2016
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"Wir leben in einer wirklich schönen Region": Was Ensdorfs Bürgermeister Markus Dollacker in einem Satz zusammenfasste, erlebten die Besucher des ersten Naturparktags in Ursensollen - beim Bummeln, Radeln, Wandern, Essen, Trinken, begleitet von Musik und Information.

Eingeläutet hatte diese Premiere bereits am Samstagabend der OTV-Musikantenstammtisch im Kubus: Die Höidlbrumma (Amberg), die Übler Boum (Wolfsbach), D'Vilstaler (Haselmühl-Kümmersbruck), die Blaskapelle St. Ägidius (Schmidmühlen), die Haxnreißer (Rieden), die Musikkapelle Ursensollen, die Sechs Lilien (Kastl) und die Hohenburger Trachtenkapelle zeigten, wie harmonisch es klingt in den acht Gemeinden, die sich vor zehn Jahren zum Naturpark Hirschwald zusammengeschlossen haben.

Die traten tags darauf beim Naturparktag in dieser Form erstmals in die Öffentlichkeit, "um den Naturpark ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen", wie Ursensollens Bürgermeister Franz Mädler sagte - und auch die Chancen, die dieser Verbund eröffne. "Nehmt diesen Gedanken des Naturparks als gemeinsamen Gedanken mit", darum bat Markus Dollacker die vielen Gäste, die sich nach einem regnerischen Morgen zur offiziellen Eröffnung am Nachmittag auf dem Ursensollener Dorfplatz tummelten.

Naturpark-Geschäftsführerin Isabel Lautenschlager und ihre Helfer hatten dafür gesorgt, dass es hier viel zu sehen, kosten, hören und staunen gab. Das Angebot reichte von einer Wander- und Radtour bis zu Gottesdienst, Böllerschüssen, Jagdhorn-Musik, Kinderprogramm und vielen Ständen mit Selbstgemachtem, Kulinarischem, Handwerks-Vorführungen und allerlei Wissenswertem.

"Erfreut, dass so viele mit anschieben", zeigte sich stellvertretender Landrat Franz Birkl. Das Miteinander betonte auch Ambergs Bürgermeisterin Brigitte Netta: "Amberg ist keine Insel, sondern Teil einer Region", stellte sie klar - die Stadt lebe von der Region und beide profitierten voneinander. Isabel Lautenschlager freute sich, dass gleich beim ersten Mal so viele Akteure dabei waren - gut 40 Vereine, Behörden, Institutionen und Gewerbetreibende: "Sie haben uns ein Schaufenster in die Naturpark-Region geöffnet."

Weil das so gut ankam, soll es einen solchen Tag künftig - nicht jedes Jahr, aber in regelmäßigen Abständen - wechselnd in einer Hirschwald-Gemeinde geben.

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