Feuerwehr Ursensollen übt mit alternativen Fahrzeugantrieben
Wie löscht man ein Elektroauto?

Praktischer Anschauungsunterricht für die Ursensollener Wehr: Ihre Aktiven erhielten bei einer speziellen Übung Einblicke in alternative Fahrzeugantriebe - und was Einsatzkräfte dazu für den Notfall wissen müssen. Bild: brü
Vermischtes
Ursensollen
12.03.2016
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Immer mehr Firmen und private Autokäufer greifen zu Hybridantrieben oder gar zu reinen Gas- oder Elektrofahrzeugen: Eine Entwicklung, die die Feuerwehr vor neue Aufgaben stellt.

Ob aus Umweltschutzgründen - oder, um teure, fossile Brennstoffe einzusparen: Alternative Fahrzeugantriebe sind im Kommen. Zumindest zeigt das die Zulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes.

Damit werden auch die Feuerwehren bei Unfällen oder Fahrzeugbränden zunehmend mit solchen alternativen Antriebsformen konfrontiert. Um im Ernstfall sicher und schnell die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können, müssen sich die Einsatzkräfte mit diesem Thema intensiv auseinandersetzen. Deshalb hat die Feuerwehr Ursensollen dazu eine spezielle Übung abgehalten, die auf großes Interesse stieß. Markus Donhauser II und Stefan Götz hatten einen informativen und anschaulichen Unterrichtsabend vorbereitet. Sie stellten die verschiedenen Antriebskonzepte vor, erläuterten die damit verbundenen Gefahren und deren Bedeutung für die Feuerwehr. Dazu zeigten sie Lösungsansätze, um im Einsatz fachgerecht mit den neuen Technologien umgehen zu können. Danach hatten die Aktiven die Gelegenheit, an drei Fahrzeugen die Technik selbst in Augenschein zu nehmen. Dazu standen jeweils ein Gas-, Elektro- und Hybridfahrzeug bereit. Am Ende lautete das Resümee, dass alternative Antriebe für die Feuerwehr beherrschbar sind - jedoch eine stetige Fortbildung und Anpassung der Einsatz-Taktiken erfordern.
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