Hausen-Wallfahrt: Johann Reis fehlte nur einmal
Seit 50 Jahren mit dem Kreuz voran

Johann Reis (vorne, Mitte) galt diesmal bei der Hausener Wallfahrt zum Habsberg besondere Aufmerksamkeit: Er war zum 50. Mal als Kreuzträger dabei. Bild: hfz
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Ursensollen
13.07.2016
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Hausen. "Ein Regen am Morgen hält den Wallfahrer nicht ab": Mit diesem französischen Sprichwort begrüßte Wallfahrtsrektor Elmar Spöttle die große Pilgergruppe aus Hausen in der Kirche Maria Heil der Kranken auf dem Habsberg. Auf ihrem Marsch dorthin war die Gruppe von einem Gewitter überrascht worden.

Schon früh morgens hatten sich viele Gläubige aus der Pfarrei Hausen und aus umliegenden Ortschaften auf dem Kirchplatz in Hausen um Pilgerführer Rudi Gehr geschart. Nach dem Morgengebet und begleitet vom Geläut wanderten alle mit Pater Marek Michalak über Feldwege bergauf nach Flügelsbuch, bergab nach Mühlhausen, weiter nach Utzenhofen und Richthofen. In den Ortschaften wurden sie von den Glocken der Kapellen begleitet. Überrascht von einem Gewitter und deshalb ein wenig nass kamen die Gläubigen auf dem Habsberg an, wo sie mit Wallfahrtsrektor Elmar Spöttle durch die heilige Pforte im Jahr der Barmherzigkeit in die Kirche zum Gottesdienst mit Pfarrer Michalak einzogen.

Johann Reis ist der älteste dieser Wallfahrer: Er ging ihnen heuer bereits zum 50. Mal als Kreuzträger voran. Reis ist ein Mitinitiator der Wallfahrt und ließ sie nur einmal ausfallen, aus schulischen Gründen. Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe 50. Wallfahrtsjubiläum.
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