Helfer vor Ort (HvO) stellen sich den Landfrauen vor
Als Erste am Unfallort

Was alles im Rettungsrucksack der Helfer vor Ort drin ist, erläuterten Marco Preißler (rechts) und Josef Graml (links) den Landfrauen. Bild: gf
Vermischtes
Ursensollen
04.02.2016
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Über die Helfer vor Ort (HvO) informierte beim Landfrauentag Rettungssanitäter Marco Preißler, Leiter der für den Bereich Ursensollen zuständigen HvO.

Vier Rettungssanitäter und drei Rettungsdiensthelfer gehören zum Team. Alle haben eine erweiterte Ausbildung in Erster Hilfe, alle sind grundlegend sanitäts- oder rettungsdienstlich ausgebildete HvOs, die bei Notfällen meist als Erste am Unfallort eintreffen und basismedizinische Maßnahmen übernehmen.

Grundsätzlich wird der HvO über die Rettungsleitstelle alarmiert, wenn bewusstlose Personen zu versorgen sind, wenn starke Blutungen oder Verletzungen vorliegen, wenn Reanimationen notwendig sein können, bei Verkehrsunfällen, Kindernotfällen oder wenn der Rettungsdienst Unterstützung anfordert. Die Ersthelfergruppe in Ursensollen wurde 2010 gegründet. Sie kommt in Ursensollen, Ammerthal, Birgland sowie bei Unfällen auf der A 6 und der B 299 zum Einsatz. 45 Mal war das 2011 der Fall, 128 Mal im Jahr 2015 und bereits 13 Mal im Januar 2016.

Marco Preißler betonte, dass ein HvO nicht den regulären Rettungsdienst ersetze, sondern nur ergänze. Die HvOs seien mit einem Rettungsrucksack ausgestattet; Anschaffungskosten: 3500 Euro. Die Ausrüstung werde über Spenden finanziert. Die HvOs arbeiteten ehrenamtlich, der Einsatz sei für Betroffene kostenlos. Kreisbäuerin Brigitte Trummer sammelte unter den Landfrauen und übergab Marco Preißler 250 Euro.
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