Hohenkemnather Feuerwehr bei den hauptamtlichen Kollegen in Tachov
Blick über den Zaun

Vermischtes
Ursensollen
28.02.2016
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Aufschlussreiche Einblicke, innovativer Informationsaustausch und die Gelegenheit, sich grenzübergreifend fortzubilden. das bot die Feuerwehr ihren Aktiven bei einem Ausflug zur Berufsfeuerwehr im tschechischen Tachov. Vorsitzender Christian Wenkmann, Kommandant Christoph Staudte sowie 15 Mitglieder nahmen diese Gelegenheit wahr, um an dem von Hohenkemnaths Atemschutzgerätewart Stefan Müller organisierten Ausflug teilzunehmen.

Der Kontakt zur tschechischen Seite wurde von Martin Cvrcek, einem Kollegen Müllers, hergestellt. Denn der Schwager dieser beruflichen Bekanntschaft ist hauptamtlicher Feuerwehrmann in Tachov ist. Dort angekommen, erhielten die Hohenkemnather zunächst einen umfassenden Einblick in die Organisation und den Aufbau des Feuerwehrwesens in dem Nachbarland. Darüber hinaus stand eine Besichtigung der Wache selbst auf dem Programm.

Hohe Einsatzzahl


Pro Schicht leisten dort 13 Mann ständig Dienst. Neben den Einsatzfahrten sind sie für den Betrieb und Unterhalt der Einsatzgeräte verantwortlich. Der Wache sind deshalb eigene Werkstätten angegliedert. Der Standort verfügt zudem über eine eigene, wenn auch kleine Leitstelle. Neben der modernen Technik zeigten sich die Gäste aus Hohenkemnath sehr interessiert am Fuhrpark, der für knapp 700 geleistete Einsätze dieser Berufsfeuerwehr pro Jahr bereitsteht.

Bei dieser für hiesige Verhältnisse hohen Zahl an Alarmierungen war es nicht verwunderlich, dass die Hohenkemnather gleich live den Ruf zu einem Einsatz während ihres Besuches erlebten. Staudte zeigte sich beeindruckt: "Wie zu erfahren war, liegt auch in Tschechien der Schwerpunkt im Bereich der technischen Hilfe auf der Autobahn, Brände stehen wie bei uns eher an zweiter Stelle. So eine große Zahl an Einsätzen zu meistern, da muss man den Hut ziehen."

Geschenke ausgetauscht


Für Wenkmann war es aus Vereinssicht ein gelungener Tag. "Zum einen freut es mich, dass von unseren Leuten so viele Interesse an der Fahrt gezeigt haben. Und Stefan Müller hat hier alles bestens organisiert." Natürlich folgte auch noch ein Austausch von Gastgeschenken der beiden Wehren. Aber nicht nur dieses brachten die Hohenkemnather mit. "Ich denke, wir können viele neue Erfahrungen mit auf den Nachhauseweg nehmen", so Wenkmann zum Abschluss.
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