In Bussen zu Maria und Josef
Krippenfahrt des Dekanats Habsberg

Dekan Elmar Spöttle, Dekanatsreferent Christian Schrödl, Prodekan Gerhard Ehrl und Mesner Rudolf Gehr (von links) besichtigten die Krippe in der Pfarrkirche in Hausen. Bilder: no (2)
Vermischtes
Ursensollen
18.01.2016
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Diözesanübergreifenden Charakter hatte die Krippenfahrt des Dekanats Habsberg, zu dem auch einige Pfarreien aus dem Landkreis gehören. Die Fahrt in zwei Bussen und zahlreichen Autos führte in die Gemeinde Ursensollen: zur Pfarrkirche St.Vitus im Hauptort (Bistum Eichstätt), sowie zur Wallfahrtskirche St. Josef in Zant und zur Pfarrkirche St. Georg in Hausen (beide Bistum Regensburg). Den Auftakt bildete eine Weihnachtsandacht, die in Ursensollen von Dekan Elmar Spöttle, Prodekan Gerhard Ehrl und dem Ortspfarrer Dr. Konrad Willi in Konzelebration gefeiert wurde. Bürgermeister Franz Mädler, früher Pfarrgemeinderatsvorsitzender, wusste viel über das Gotteshaus zu erzählen. Das Altarbild des Heiligen Vitus am Hochaltar stammt aus Lauterhofen. Der frühere hintere Bereich stammt aus der Zeit um 1710. Unter Pfarrer Stahl kam 1955 der vordere Teil hinzu. Unmittelbar zu Füßen des Ambo befindet sich die Krippe. Einen eigenen Pfarrer hat Ursensollen seit 1922. Nächste Station war die Wallfahrtskirche in Zant. Das Ehepaar Fleischmann wies darauf hin, dass es in der ehemaligen Schlosskapelle keine Krippe gibt. Stattdessen konnten die Teilnehmer an der Empore drei Bilder mit der Geburt Jesu, dem Besuch der Heiligen Drei Könige und der Flucht nach Ägypten bestaunen. Neben dem Heiligen Josef ist der Heilige Nepomuk der zweite Patron der Kirche. In Hausen übernahm Mesner Rudolf Gehr die Führung. Dank einer großzügigen Spende des damaligen Pfarrers gab es 1911 das Startsignal zum Bau der Kirche in der jetzigen Form. Sie ist im neubarocken Baustil errichtet. Der achteckige Kirchturm trägt eine Zwiebelhaube. Die Rosenkranzkönigin über dem Volksaltar stellt einen besonderen Blickfang dar. Früher war das Patrozinium mit einem großen Fest, dem Georgiritt, verbunden. Die Krippe ist dem Heiligen Wendelin geweiht. Sie wurde vor 25 Jahren von den Comboni-Missionaren aus Neumarkt gefertigt. Der Pfarrer von Hausen ist auch für Hohenkemnath und Utzenhofen zuständig.

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