Jugendfeuerwehr soll den Alltag kennenlernen
24-Stunden Übung der Freiwilligen Feuerwehr Ursensollen

Vermischtes
Ursensollen
04.11.2016
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Die Theorie in die Praxis umsetzen - das galt es für zwölf Jugendliche der Feuerwehr Ursensollen bei einer 24-Stunden-Übung.

(jma) Auf die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer kamen mehrere Einsätze zu. Bereits um 9.30 Uhr lief die erste Alarmierung ein: Angenommen wurde ein kleiner Gefahrgutunfall mit auslaufender Flüssigkeit.

Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Um 13.20 Uhr wurden die Teilnehmer zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gerufen. Die Nachwuchskräfte versorgten die "Verletzten" professionell und befreiten sie aus dem Kleinwagen mit Hilfe von Spreizer und Rettungsschere. Erfahrene Feuerwehrmänner achteten dabei auf die Sicherheit. Um 16 Uhr stand schon der nächste große Großeinsatz auf dem Programm. Hier lautete die Vorgabe: "Nach Schweißarbeiten Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude mit zwei vermissten Personen". Zu dieser Übung wurde die Feuerwehr aus Amberg mit der Drehleiter sowie einem 5000-Liter-Wassertank hinzugezogen. Nachdem die Ausrüstung angezogen war, begingen die Jugendlichen das Brandobjekt und fanden schnell die vermissten Personen, zwei Dummies. Die Feuerwehr Amberg löschte den Brand unter Zuhilfenahme der Drehleiter.

Zum Abschluss des doch sehr anstrengenden Tages stand für die Jugendlichen noch ein kleiner Brand auf einer Wiese auf dem Plan. Die 24-Stunden-Übung endete am Morgen pünktlich zum Wecken mit einem Fehlalarm in der Grundschule Ursensollen.

"Für die jungen Leute ist eine Übung schon anstrengend, aber so ist leider unser Alltag", merkte Jugendwart Alexander Streher an. In seinem Fazit stellte er aber gleichzeitig die Einsatzbereitschaft und den Willen der angehenden Floriansjünger heraus.
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