Vituskirwa in Ursensollen
Beste Stimmung nicht nur beim Austanzen

Das Austanzen des Kirwabaums, das Gstanzerlsingen sowie die Kür des neuen Oberkirwapaares standen am Sonntag im Mittelpunkt. Bild: Brückmann
Vermischtes
Ursensollen
23.06.2016
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Simon Huber und Klara Viehhauser sind das neue Oberkirwapaar in Ursensollen. Beim Strauß-Walzer waren die beiden das Paar, das den Blumenstrauß abschließend in den Händen hielt.

Hunderte Besucher waren auf die Wiese beim Gasthaus Reif gekommen, um die Tänze und Gstanzln zu verfolgen. Dreher, Zwiefacher und Boarischer wechselten sich ab. Insgesamt präsentierten die Paare 13 Tänze. Dafür ernteten sie ebenso viel Applaus wie für die 15 Gstanzln zum Dorfgeschehen.

Nach der Wahl des neuen Oberkirwapaars unterhielten D'Hoglbouchan musikalisch und sorgten zusammen mit den Organisatoren, der Feuerwehr, dem Reservistenverein und der Kirwagemeinschaft, dafür, dass die zahlreichen Besucher bis weit in den Abend hinein auf dem Fest verweilten.

Ein 40-Meter-Riese


Spät nachts war es auch tags zuvor schon geworden, am Kirchweihsamstag. Der begann bereits in den frühen Morgenstunden, als der 40 Meter hohe Kirwabaum, in diesem Jahr von Karl Heinz Schaller gestiftet, ins Dorf geholt, geschmückt und am frühen Nachmittag aufgestellt wurde. Offiziell startete das Fest am Abend mit dem Anstich des ersten Festbierfasses durch Bürgermeister Franz Mädler. Nahtlos ging der Auftakt in eine heiße Partynacht mit der Band Sakrisch über.

Und auch am Montag war den Gesichtern der Verantwortlichen einhellige Zufriedenheit abzulesen. Über 200 Gäste waren bereits am Morgen zum Seniorenfrühschoppen gekommen. Als sich dieser gegen Mittag dem Ende entgegen neigte, die ersten Gäste dem Mittagstisch entgegen strebten, hieß es für die Kirwapaare ausrücken.

Auf dem Programm stand das Kirwabärtreiben durch das Dorf. Das Los fiel dabei auf Robert Graml, der den Bären machen musste, als Hexe wurde Lena Brandl bestimmt. Angetrieben wurden die beiden von Simon Huber.

Baum nach Wolfsbach


Musikalisch angeheizt durch die Band Stand by ging es hinein in den Abend, auf den Höhepunkt zu: Die Verlosung des Kirchweihbaumes. Das Glück hatte dabei Martin Graf aus Ursensollen auf seiner Seite. Er gewann den Baum, den er für eine kleine Spende wieder an die Paare zur Versteigerung zurückgab. Höchstbietend waren dann die Kirwaleute aus Wolfsbach.
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