Zwei Kommunen ziehen an einem Strang
Da kommt keine Langeweile auf

Das Seniorenprogramm als Gemeinschaftsprojekt zweier Kommunen und etlicher Mitarbeiter: (hinten, von links) Ammerthals Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec, Sonja Scharl, Marion Graml, Dieter Strobel, Ursenollens Bürgermeister Franz Mädler sowie (vorne, von links) Monika Fruth, Barbara Kreitmeier, Maria Graml und Norbert Schmid. Bild: e
Vermischtes
Ursensollen
02.01.2016
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Immer mehr Aufgaben würden auf die Gemeinden abgewälzt, klagen Lokalpolitiker. Das überfordere besonders kleine Kommunen. Also zusammenarbeiten, heißt die Losung bei der Zusammenstellung eines beachtlichen Seniorenprogramms.

Ursnsollen/Ammerthal. (e) Post von der Gemeinde bekommen dieser Tage etliche Haushalte in Ursen-sollen und Ammerthal. Unterwegs sind 1400 Programmhefte, in denen Veranstaltungen für ältere Bürger aufgeführt, erläutert und im ersten Halbjahr 2016 angeboten werden. Das Heft stellten s Seniorenbeauftragter Norbert Schmid zusammen mit Bürgermeister Franz Mädler, dessen Ammerthaler Amtskollegin Alexandra Sitter-Czarnec und die in den Rathausverwaltungen zuständigen Mitarbeiterinnen Sonja Scharl und Barbara Kreitmeier vor.

Aus Ammerthal waren zudem Dieter Strobel und erstmals als kürzlich bestellte Seniorenbeauftragte Monika Fruth dabei, die Gemeinde Ursensollen vertraten darüber hinaus Maria Graml, stellvertretende Seniorenbeauftragte, und die Koordinatorin der Nachbarschaftshilfe Marion Graml. Als "erneut etwas umfangreicher" stufte Schmid das 52-Seiten-Geheft ein. Rund 1000 Besucher und Teilnehmer aus beiden Gemeinden hat das Seniorenprogramm im vergangenen Jahr auf die Beine gebracht.

Unterhaltung zieht


Vor allem die Busausflüge "sind meistens voll ausgebucht" berichtete die für Ursensollen zuständige Verwaltungskraft. Zudem seien Angebote mit Unterhaltungscharakter mehr nachgefragt als Fachthemen, was aber wohl in der Natur der Sache liege. Schmid betonte, dass das Angebot möglichst breit gestreut sei und einen Schwerpunkt bei "Gesunderhaltung und Wohlbefinden auch im hohen Alter" setze. Erstmals soll es in beiden Gemeinden auch ein seniorenspezifisches "Jetzt red i" geben, sicherten die Bürgermeister zu. Außerdem: "Wir sagen grundsätzlich keine Veranstaltungen ab."

Von einem "überaus gelungenen Heft", sprach Sitter-Czarnec ebenso hinsichtlich der Aufmachung wie des Inhalts. Mädler charakterisierte das Programm als "eine Riesenbereicherung für die Lebensqualität der Bürger" und lobte in diesem Zusammenhang Schmid und Scharl als kompetente Anlaufstelle im Rathaus. "Ich weiß von keinem umfangreicheren Werk in diesem Bereich", befand Mädler. Außerdem sei "sehr gut, dass Ursensollen und Ammerthal auch in diesem Bereich zusammenarbeiten". "Alle warten schon drauf", kündigte Scharl den Versand der Hefte an, natürlich gibt es sie auch in den beiden Rathäusern und bei den sonstigen bekannten Anlaufstellen.
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