Seniorenfasching in Schlicht
Kosmetikerinnen legen Hand an

Ob diese Herren (vorn, von links: Werner Rötzer, Karl Edl, Karl Eckert und Heinz Krob) nach dem Facelifting in der Schönheitsfarm Geier zu Hause oder auch beim nächsten Kirchenbesuch noch erkannt werden? Die Kosmetikerinnen Anni Geier, Resi Regler, Irmgard Kohl und Hildegard Trummer (hinten, von links) leisteten beim Schlichter Seniorenfasching in jedem Fall ganze Arbeit. Bild: ct
Freizeit
Vilseck
26.01.2016
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Tolle Stimmung herrschte beim Schlichter Seniorenfasching. Dafür sorgte der Sachausschuss Seniorenarbeit mit einem abwechslungsreichen Programm, schwungvoller Musik und nicht zuletzt mit Kaffee, Kücheln, Schmalzgebäck sowie Bowle und herzhaften Happen.

Schlicht. Das Pfarrheim war mit bunt maskierten Besuchern voll besetzt. Die "Les Hufsky Singers" (Hans Hufsky und Karl Stubenvoll) sorgten musikalisch schon eingangs für beste Stimmung mit der neuen Schlichter Faschingshymne "Trara".

Die mit süffisanten Kommentaren gewürzte Begrüßung prominenter Gäste durch Sprecher Christian Trummer rief viel Gelächter hervor. Dieses steigerte sich bei den Lesungen von Resi Regler über Missverständnisse bezüglich dem WC sowie von Karl Edl über die Tücken einer Suppenspende an der Schlichter Tafel. Vor allem aber gefielen die "Predigt für die Katz" durch Pfarrvikar Hruday Madanu und das kirchentreue Schlichter Halleluja, gekonnt angestimmt und dirigiert von Chorleiter Heinz Krob. Die braven Kirchgängerinnen Anni Geier und Rosa Streit standen am Sonntagmorgen um 8 Uhr wegen geänderter Gottesdienstzeiten vor verschlossener Kirchentür, was sie zu manchem gar nicht mehr so braven Kommentar über Pfarrer, Pfarreiengemeinschaft und Zustände und Ereignisse in Stadt und Pfarrei veranlasste. Dafür ernteten sie wahre Lachsalven im Saal. Höchst vergnüglich war auch der Sketch über "Das neue Mädchen" im Pfarrhaushalt (Hildegard Trummer), das, vor zwei Tagen aus der Türkei gekommen, am Telefon noch größte Verständnisschwierigkeiten zeigte. Riesiger Applaus war der Lohn. In den Saal "verirrte sich schließlich noch ein Bewohner des Seniorenheims (Christian Trummer). Der war offenbar schon öfter im Schlicht und Umgebung unterwegs gewesen, denn er wusste über alles und jeden etwas zu erzählen - zur größten Heiterkeit seiner Zuhörer. Ein Höhepunkt war, als Anni Geier von der gleichnamigen Schönheitsfarm mit ihren "Kosmetikerinnen" Irmgard Kohl, Resi Regler und Hildegard Trummer einige Herren aus dem Saal, die es ihrer Meinung nach nötig hatten, nicht nur eine wohltuende Gesichtsmassage, sondern gleich ein radikales Facelifting verpassten.
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