Konzert im Schlosshof der Vilsecker Burg Dagestein
Wirtshausmusikanten fliegen die Herzen der Zuhörer zu

Kultur
Vilseck
05.07.2016
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Vilsecks 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert stellte die Frage, was der schönste Fall für einen Künstler sei - und beantwortete sie gleich selber: Der Beifall! Applaus gab es reichlich, als im Schlosshof der Burg Dagestein die Wirtshausmusikanten loslegten. Gut organisiert vom Heimat- und Kulturverein mit Elisabeth Hammer (Vierte von rechts) an der Spitze, zog die Traditionsveranstaltung wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern an. Die Salleröder Boum aus Ursensollen, die sich mittlerweile in "Power hoch 5" (links) umbenannt haben, spielten sich mit ihren Oberkrainer Melodien rasch in die Herzen der Zuhörer. Sie freuten sich, als das Publikum fleißig mitklatschte und in die bekannten Lieder einstimmte. Genau wie die fünf Burschen trat auch die Mülchbanklmusi (rechts) vom Trachtenverein Erz- und Eisenwalzer aus Sulzbach-Rosenberg ohne Verstärker auf. Die vier Moila musizierten mit Akkordeon, Gitarre, Hackbrett und Zupfbass und gaben dazwischen allerlei lustige Lieder zum Besten. Ihnen schloss sich der elfjährige Nico Simon (Mitte) aus Aschach an, der mit seiner Steierischen Harmonika sogar noch eins draufsetzte. Er sang auf die Melodie vom Vogelbeerbaum unter anderem, dass der stinkendste Ring der Brathering sei und der teuerste Wald der Rechtsanwalt. Damit hatte er natürlich die Lacher auf seiner Seite. Unter diesen Umständen kam Nico da um eine Zugabe nicht herum. Zwei Volkstänze hatten die Trachtenfrauen des Vilsecker Heimat- und Kulturvereins auf Lager, einstudiert von Stefan Stubenvoll: die Sternpolka und den Gretlboarischn. Fehlerfrei zeigten sie in ihren schmucken Dirndlgewändern ihr Können schwungvoll, dass die Röcke nur so flogen. Vorsitzende Elisabeth Hammer und ihre Mannschaft boten den Besuchern in der Pause einen Imbiss und Getränke an, ehe die Musikanten in einem zweiten Teil nochmals zünftig aufspielten. Bild: rha

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