Ärgerliche Niederlage für den FV Vilseck im Derby gegen FC Amberg II
Vergebliches Warten auf den Pfiff

Lokales
Vilseck
28.09.2015
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Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel, denn der FV Vilseck und der FC Amberg II neutralisierten sich im Bezirksliga-Spiel am Sonntag weitgehend im Mittelfeld und Tormöglichkeiten waren deshalb Mangelware. Die Vilsecker könnten auch mit der Niederlage leichter leben, wenn sie nicht so ärgerlich zustande gekommen wäre. Zum einem schickte der Schiedsrichter den Vilsecker Tobias Stubenvoll nach zwei relativ harmlosen Fouls in der 65. Minute mit der Gelb-Roten Karte in die Kabine und zum anderen reklamierten die Vilsecker beim Amberger Führungstor vergeblich Abseits.

Natürlich waren die Gäste über 90 Minuten optisch überlegen, doch am Strafraum waren sie mit ihrem Latein am Ende. Symptomatisch dafür war, dass FV-Torhüter Stephan Pröls über die gesamte Spielzeit kaum einen Ball zu halten bekam. Dagegen musste sich sein Gegenüber Max Bleisteiner bereits in der 15. Minute gewaltig strecken, um ein Geschoss von Frederic Pröls aus dem Eck zu holen. Der FC war in der ersten Hälfte lediglich durch zwei Distanzschüsse von Andre Karzmarczyk gefährlich, die aber Pröls meisterte.

Nach der Pause hatten die Amberger Glück, als Daniel Maltsev den einschussbereiten Benedikt Herbrich im letzten Moment gerade noch abblockte. Maltsev hätte dann kurz darauf vom Platz müssen, als er den durchgebrochenen Stefan Liermann foulte und auch noch nachtrat. Der Schiedsrichter hatte die Rote Karte schon in der Hand, zeigte dem Amberger dann aber, nachdem sich Stefan Liermann für diesen eingesetzt hatte, nur Gelb. Herbrich segelte danach haarscharf an der Freistoßflanke von Stefan Liermann vorbei und der Torschrei der Vilsecker verhallte.

In der 87. Minute wurschelte sich Heiko Giehrl über die rechte Seite durch und irgendwie kam der Ball zum wohl im Abseits stehenden Devrilen, der ihn über die Linie drückte. Die Heimmannschaft warf nun alles nach vorne und als auch Torhüter Stephan Pröls mit marschierte, überraschte ihn der kurz zuvor eingewechselte Philipp Wagner mit einer Bogenlampe, bevor er wieder in sein Gehäuse zurückkam.
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