Aller guten Dinge sind vier

Der Vilsecker Innenverteidiger Michael Weizer (Mitte) klärt eine kritische Situation per Kopfball, während der Freudenberger Spielertrainer Florian Neiß (links), Christian Dowridge (rechts vorne) und Kapitän Michael Schlegl (rechts hinten) "Spalier" stehen. Bild: Ziegler
Lokales
Vilseck
12.10.2015
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Nach Niederlagen gegen Hahnbach, FC Amberg II und Ensdorf beendet der FV Vilseck seinen Derbyfluch. Im Duell gegen den SV Freudenberg spannt die Daschner-Elf die Fans aber lange auf die Folter.

Der 2:0-Erfolg des FV Vilseck in der Fußball-Bezirksliga Nord gegen den SV Freudenberg fällt unter die Kategorie "mühsamer Arbeitssieg". In einer schwachen Begegnung übertrafen sich beide Teams in den ersten Hälfte in Fehlpässen. Vor allem die Hausherren wirkten lange völlig verunsichert und hätten bereits in der 1. Minute in Rückstand geraten können, doch Schlussmann Stephan Pröls verhinderte eine Großchance von Schlegl. In der 9. Minute die erste Möglichkeit für Stephan Liermann, der an einer schönen Hereingabe von Frederic Pröls knapp vorbeirauschte. Dann war der Vilsecker Tormann wieder gefragt, der sich auch von Florian Neiß nicht überwinden ließ. Eine Flanke von Frederic Pröls köpfte Benedikt Herbrich frei vor dem Tor vorbei (24.). Der setzte sich unmittelbar nach der Pause über links durch, schob den Ball aber neben den Kasten. Großes Glück hatten die Vilsecker, als Michael Schlegl die gesamte Abwehr narrte, den Ball aber vorbeijagte (53.). Eine Minute später schickte Marko Jank mit einem Steilpass Stefan Liermann auf die Reise, der aber an Gästetorwart Patrick Meiler scheiterte.

Danach war eigentlich nur noch die Elf von FV-Trainer Thomas Daschner am Drücker. Eine schöne Kombination über Frederic Pröls und Bastian Engelhardt schloss Stefan Liermann mit einem Lattentreffer ab. Der gleiche Spieler verlud kurz darauf die gesamte SV-Abwehr samt Torwart und traf zum Schrecken der Fans nur den Pfosten (70.). In der 77. Minute dann der erlösende Treffer, als Bastian Engelhardt den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie spitzelte. Kurz vor Schluss wurde Stefan Liermann von Torhüter Meiler zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst zum 2:0.
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