Bauhof bekommt neues Gesicht

Lokales
Vilseck
24.10.2014
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Es ist eine große Maßnahme. Immerhin werden etwas mehr als eineinhalb Millionen Euro investiert. Da ist es logisch, dass nicht so viel bleiben wird, wie es im Moment ist.

Momentan kostet vor allem die Generalsanierung der Schule Geld. Die Stadt Vilseck muss aber auch künftig in ihre Tasche greifen. Diesmal, um die geplante Generalsanierung des städtischen Bauhofes anzugreifen und letztlich auch zu vollenden. "Wenn alles klappt, könnten wir dann 2020 tatsächlich fertig sein", stellte Bürgermeister Hans-Martin Schertl in Aussicht. Gleichwohl wird das Thema den Stadtrat noch öfter in diversen Sitzungen und Zusammenkünften beschäftigen müssen. Auch schon bei der nächsten Klausur im November.

Grundlegende Sanierung

Eine grundlegende Sanierung des Bauhofs mit einer neuen Erschließungsstraße wird natürlich das ganze Areal samt Zu- und Abfahrt und Änderungen für den Wertstoffhof beinhalten. Kurzum: Es wird, so zeigte es Architekt Josef Götz mit der Vorstellung seines Gesamtkonzepts in Wort und Bild auf, nicht mehr viel so bleiben, wie es ist. Die das gesamte Areal durchschneidende Rinostraße wird dann keine Durchgangsstraße mehr sein. Genauer gesagt, wird es eine Renovierung und Strukturierung der Warmhalle geben.

Eine Änderung der Nutzungsstruktur erfährt auch die Kalthalle. Die Lagerboxen werden ein anderes Aussehen haben, die Freiflächen werden asphaltiert und sind wassergebunden. Durch die Verlegung der Zufahrten wird eine völlig andere Struktur des Bauhofes entstehen. "Die Mitarbeiter sollen auch sehen, dass Jahr für Jahr was passiert da draußen", erklärte der Bürgermeister.

Die Maßnahme kostet voraussichtlich 1 523 200 Euro. "Wäre es nicht besser, wenn wir die Hallen nicht sanieren, sondern gleich vergrößern?", fragte Manfred Högl nach. Um sich dann vom Planer darüber aufklären zu lassen, dass man bei einer Sanierung etwa "die Hälfte unter den Kosten eines Neubaus liegt".

Erst prüfen, dann kaufen

Manuel Plößner wies darauf hin, dass man erst die Straßenerschließung prüfen müsse und dann in die Phase des Grunderwerbs einsteigen sollte. Heinz Krob erklärte, dass die Hauptzufahrt über die neue Erschließungsstraße entlang der Gärten zu erfolgen habe, was gut für die Anlieger wäre. Darauf zielte auch der Einwand von Wilhelm Ertl ab, der sich wünschte, "dass die gesamte Umplanung nicht zu einer Verschlechterung der Anliegen führen darf".

Energieberater Helmut Schwindl betonte, dass auch an energetische Maßnahmen zu denken sei. Das im Grunde einen ganz essenziellen Grund hat, den 2. Bürgermeister Thorsten Grädler auf den Punkt brachte: "Es geht einfach darum, den Bauhof zukunftsfähig zu machen."
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