Bei Pflege Hilfe aus Amberg

Lokales
Vilseck
22.05.2015
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Vor der Sitzung des Stadtrats galt es, ein Vorzeigeobjekt öffentlich zu präsentieren. Vilseck ist stolz auf die Vilsaue. Damit war die Tagesordnung aber noch lange nicht abgearbeitet.

So viel war schon vor dem Treffen klar: Mit den Vilsauen hat die Stadt einen herausragenden Anziehungspunkt geschaffen. Aber es gilt auch, die Anlage zu hegen und zu pflegen. Das kann der Bauhof aber nicht alleine schultern. Eine Vielzahl von Grünflächen ist instand zu halten. Aus diesem Grund hat sich die Stadt mit den Amberger Jura-Werkstätten zunächst für ein Jahr darauf geeinigt, dass die Menschen mit Handicap die Pflege der Grünanlagen übernehmen. Kaut Bürgermeister Hans-Martin Schertl muss Vilseck dafür rund 9500 Euro aufbringen. Damit waren die Stadträte parteiübergreifend einverstanden.

Gleiches gilt für die Anschaffung eines "Citymasters 1600 Comfort" für den Bauhof. Dabei handelt es sich um eine universell einsetzbare Kehrmaschine, die auch für Mäharbeiten genutzt werden kann und die bereits in Vilseck vorgeführt wurde. Der Stadtrat hat sich darauf verständigt, den Auftrag zum Bruttopreis von 113 050 Euro an die Firma Hako GmbH, Niederlassung Franken, aus Schwabach zu vergeben.

Länger diskutiert wurde im Stadtrat über die Übernahme des kommunalen Förderanteils für den neu eingeführten Qualitätsbonus plus. Bekanntlich will das Staatsministerium für Arbeit, Soziales Familie und Integration für Verbesserungen in den Kindertagesstätten zusätzliche Unterstützungen einführen. Voraussetzung ist laut Schertl, dass auch die Gemeinden ihren Förderanteil in gleicher Höhe wie der Freistaat leistet und diese ausschließlich Mittel zur Qualitätsverbesserung der Kindertagesstätten eingesetzt werden.

Die Höhe des Bonus' bezifferte der Bürgermeister für 2015 auf vorläufig 53,69 Euro je betreutes Kind bei einer Buchungszeit von täglich drei bis vier Stunden. Für die Stadt Vilseck würden auf alle drei Kindergärten gerechnet zusätzliche Ausgaben von 20 037,11 Euro entstehend. Der gleiche Förderbetrag würde dann auch vom Freistaat Bayern geleistet. Der Stadtrat beschloss einstimmig, dass die Stadt ab 2015 für ihre Kindergärten den kommunalen Anteil als Betriebskostenförderung übernimmt.
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