Bergfest: Zwei Kreuzpartikel in der Monstranz

Prof. Dr. Wolfgang Vogl sprach über die Kreuzverehrung und hielt dabei die Monstranz mit den Kreuzreliquien in Händen. Bild: rha
Lokales
Vilseck
19.09.2015
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Als ein schönes Zeichen für gelebte Pfarreiengemeinschaft bezeichnete Stadtpfarrer Johannes Kiefmann die Wallfahrt der Gläubigen aus Schlicht. Alljährlich pilgern sie zusammen mit ihrem Kirchenchor, der den Gottesdienst umrahmte, in der Lindenallee hinauf zur Bergkirche.

Prediger Prof. Dr. Wolfgang Vogl aus Augsburg nahm die Kirchenbesucher mit auf eine Zeitreise, die am Gründonnerstag begann. Beim Abendmahl habe Jesus die heilige Eucharistie eingesetzt, indem er sprach: Tut dies zu meinem Gedächtnis! "In jeder Messfeier gehen wir in die Schule der Liebe, um dieses Geheimnis immer wieder aufs Neue begreifen zu lernen", sagte er.

Nach Karfreitag und Auferstehung sei die Kirche über die Jahrhunderte hinweg gewachsen und auch verfolgt worden. Durch Krieg und Zerstörung sei es geradezu ein Wunder gewesen, dass Kaiserin Helena im Jahr 335 das Kreuz Christi in Jerusalem wieder fand und es den Gläubigen zur Verehrung zeigte. Seitdem feiert die Kirche am 14. September das Fest Kreuzerhöhung. Winzige Teile, sogenannte Kreuzpartikel, seien über die ganze Welt verteilt worden. Auch Vilseck besitze eine wertvolle Monstranz mit zwei kleinen Reliquien des Kreuzes Christi. Damit werde der Wettersegen gespendet.
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