Das Naherholungsgebiet Vilsaue hat den Stadtrat schon lange und intensiv beschäftigt. Das Projekt soll die Wohnqualität erheblich steigern, es hat für die
Vilsauen erlebbarer machen

Lokales
Vilseck
24.10.2015
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Kommune einen geradezu wegweisenden Charakter. Nun wurde das Gesamtkonzept zur Umgestaltung endgültig auf den Weg gebracht.

(e) Bürgermeister Hans-Martin Schertl formulierte es bei der jüngsten Stadtratssitzung so: "Wir haben dann ein Kleinod vor der Haustür, das seinesgleichen sucht." Das Gremium gab grünes Licht für die Maßnahme, womit Vilseck auch in den Genuss von Mitteln aus der Städtebauförderung kommen kann.

Gesamtes Areal aufwerten

Schertl hatte vorher den Status quo zusammengefasst: "Die Stadt Vilseck will nach der Baumaßnahme durch das Wasserwirtschaftsamt nun eine Neugestaltung des Umfeldes und der Anschlussbereiche der Vilsauen vornehmen." Geplant sei, die neu entstehenden Naturräume mit dem Innenstadtbereich zu verbinden und die Vilsauen zugänglicher und erlebbarer zu machen, erläuterte der Bürgermeister. Vielfältige Verbesserungen will die Stadt vornehmen. Das gesamte Areal soll durch verschiedene Maßnahmen aufgewertet, städtebauliche Korrekturen sollen vorgenommen werden. Vom entstehenden Naherholungsgebiet erhofft man sich ein verbessertes Zusammenspiel von städtischem Bereich und Vilsaue, wodurch das Areal mit Leben erfüllt werden soll.

Mittlerweile erfolgte laut Schertl eine Begehung mit dem Bauausschuss. Verschiedene kleinere Problembereiche seien diskutiert worden, man habe Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, insbesondere für die an die Kreisstraße nach Axtheid-Berg angrenzenden Parzellen. Bei der Besichtigung sei unterstrichen worden, dass die kleingärtnerische Nutzung hier absolute Priorität habe.

"Mit der Maßnahme des Wasserwirtschaftsamts wurde der erste Schritt in der Vilsaue getan", erinnerte Schertl. "Mit unserem Konzept zur Umgestaltung der Vilsaue in ein Naherholungsgebiet können wir den zweiten Schritt machen", warb er um einen positiven Beschluss des Stadtrates zur Vorlage bei der Abteilung Städtebauförderung der Regierung der Oberpfalz. Das Gremium gab dann auch mit 16 zu 3 Stimmen sein Placet für das Gesamtkonzept.

Kosten: 316 000 Euro

Die gesamte Maßnahme hat natürlich ihren Preis, sie wird mit Mitteln der Städtebauförderung bezuschusst. Die Kosten bezifferte Schertl auf 316 000 Euro, es sei ein Zuschuss von 190 000 Euro zu erwarten. Voraussetzung für die Förderung ist natürlich laut Schertl die gesamte Umsetzung des städtebaulichen Neuordnungskonzepts - und dem steht wohl jetzt nichts mehr entgegen.
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