Das Stadtduell

Nach dem Derby ist vor dem Derby ist vor dem Derby... Das vierte Nachbarduell binnen fünf Wochen ist den FV Vilseck (von links Torhüter Stephan Pröls und Daniel Dietrich, rechts Manuel Jank) ein ganz besonderes: Gegner ist der Stadtrivale SV Sorghof. Bild: Ziegler
Lokales
Vilseck
23.10.2015
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Das Beste kommt zum Schluss: Zum Ende seiner Derby-Wochen empfängt der FV Vilseck den Ortsrivalen SV Sorghof. Und anders als in den vergangenen Jahren sind die Gastgeber diesmal nicht Favorit.

Das "Derby aller Derbys" in Vilseck steigt am Samstag, 24. Oktober (14 Uhr), wenn sich die Stadtvereine FV Vilseck und Spitzenreiter SV Sorghof in der Fußball-Bezirksliga Nord gegenüberstehen. SV-Trainer Thorsten Baierlein hat es geschafft hat, ein sehr homogenes und vor allen Dingen läuferisch und kämpferisch starkes Team zu formen. Vielleicht nicht bei allen Experten, aber bei den Vilseckern zählte Sorghof schon vor Saisonbeginn zu den heißesten Titelaspiranten.

Die FV-Verantwortlichen haben nicht übersehen, dass die Baierlein-Elf bereits in der abgelaufenen Saison eine sehr starke Rückrunde hinlegte, um sich dann für das neue Spieljahr punktuell entsprechend zu verstärken, unter anderem mit Andreas Weihermüller und Thomas Götzl. Dazu kamen noch junge ehrgeizige Spieler, die den Sorghofer Kader nicht nur breiter machten, sondern auch die Qualität verbesserten.

So weit ist man im Moment beim FV Vilseck noch nicht. Doch ist Woche für Woche eine Leistungssteigerung erkennbar, die unter dem Strich einen akzeptablen fünften Platz einbrachte. Damit ist man in Vilseck auch zufrieden, wenn man bedenkt, dass Trainer Thomas Daschner noch nie aus dem Vollen schöpfen konnte und von Spiel zu Spiel umstellen musste. Dominik Stubenvoll war in Kemnath zum ersten Mal wieder dabei und es klappte eine Stunde lang schon ziemlich gut beim Vilsecker Dauerläufer. Doch schon erreichte Daschner die nächste Hiobsbotschaft: Der kontinuierlich stärker und sicherer werdene Michael Weizer schied mit Problemen am Syndesmoseband aus. Die ärztliche Diagnose bestätigte zwar, dass das Band nicht gerissen ist, doch wird er sich das Derby höchstwahrscheinlich von außen anschauen müssen. Die Aufstellung wird sich gegenüber dem Kemnath-Spiel kaum ändern. Da auch noch die Vilsecker Burg-Kirwa stattfindet, werden sicher viele Zuschauer das stets interessante und meist auch spannungsgeladene Derby ansehen.

Beim SV Sorghof konnte Carsten Steiner wegen einer Verletzung nicht trainieren, sollte aber bis zum Samstag wieder einsatzbereit sein.
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