Der Kunstpfad in den Vilsauen ist eröffnet - Sechs Werke, die über Grenzen hinweg wirken können
Ein Band, das bis nach Pilsen reicht

Erwin Regler hat für sein Werk "Courage", das die Geschichte der aufstrebenden Stadt Vilseck darstellen soll, nur Armeeschrott aus dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr verbaut. Bilder: rha (3)
Lokales
Vilseck
21.07.2015
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Als am Sonntag der Kunstpfad in den Vilsauen eröffnet wurde, zerschnitten die Offiziellen ein Band. Doch ein anderes wurde dadurch noch viel fester geknüpft: das nach Pilsen. Mit der Ernennung Pilsens zur Kulturhauptstadt Europas war nämlich ein Künstlersymposium verbunden, bei dem an der Vils sechs Kunstwerke entstanden sind.

An der Goldenen Straße zwischen Nürnberg und Eger gab es eben auch eine Verbindung zwischen Vilseck und Pilsen. Hans Eibauer, der Leiter des Centrums Bavaria Bohemia in Schönsee (CeBB), hatte Vilseck in sein Kulturprojekt "Pilsen 2015" einbezogen. "Pilsen strahlt nun auch auf die bayerische Seite", erklärte Eibauer und dankte der Stadt Vilseck, insbesondere der Kulturbeauftragten Adolfine Nitschke, für die gute Zusammenarbeit. Diese gab das Lob an die Mitarbeiter des Bauhofs weiter, ohne die das Projekt nicht hätte umgesetzt werden können.

An den Stationen des Kunstpfads sprachen die Künstler über ihre Werke und gaben ihre Ideen preis. Musikalische Leckerbissen bot danach die Werkvolkkapelle Schlicht mit bayerisch-böhmischer Blasmusik.
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