Der Tabellenführer kommt gerade recht

Lokales
Vilseck
16.05.2015
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Die Fußballer des FV Vilseck haben an so manches Spiel in der Landesliga Mitte keine gute Erinnerung. Aber was bei der 0:5-Pleite in Ruhmannsfelden passiert ist , setzt dem Ganzen die Krone auf. Jetzt heißt es: Rückspiel und Revanche.

Zum letzten Heimspiel in der Landesliga Mitte empfängt der FV Vilseck am Samstag, 16. Mai, um 16 Uhr den Tabellenführer aus Ruhmannsfelden.

Bomber Müller

Die Elf von Trainer Rudi Damberger liegt einen Punkt vor den beiden ärgsten Verfolgern aus Burglengenfeld und Neumarkt und hat deshalb vor dem Finale eine Woche später zu Hause gegen den ASV Neumarkt in Vilseck einen Dreier fest eingeplant. Zu Saisonbeginn hatte niemand die Bayerwald-Elf im Kampf um die vorderen Plätze auf der Rechnung. Doch Top-Torjäger Michael Müller (29 Treffer) und ein insgesamt sehr homogenes und kampfstarkes Team waren ausschlaggebend, dass Ruhmannsfelden nun um den Aufstieg in die Bayernliga spielt.

Die SpVgg nahm den Schwung aus der Rückrunde der Saison 2013/14 mit ins neue Spieljahr, wo sie in einer fulminanten Aufholjagd den Abstieg verhinderte und nun zu einem Spitzenteam avancierte.

Frust pur

Im Hinspiel mussten die Kratzer-Schützlinge eine klare 0:5-Niederlage hinnehmen. Doch so deutlich wie das Ergebnis es aussagt, war die Niederlage nicht, denn zwei fadenscheinige Elfmeter und ein abgefälschter Freistoß in den letzten zehn Minuten führten dazu, dass die Vilsecker stark frustriert die Heimreise antraten. Dreimal waren Stefan Früchtl und zweimal Wolfgang Weidlich erfolgreich, die auch die Positivkräfte im Ruhmannsfeldener Spiel waren.

Unvergessen ist aber in Vilseck die eine oder andere Szene oder Entscheidung geblieben, weshalb auch davon ausgegangen werden kann, dass die Kratzer-Elf dem Gegner alles abverlangen wird.

Abrechnung am Schluss

Trotz der Niederlage vor Wochenfrist in Waldkirchen, wo wieder einmal alles schief ging, was schief laufen konnte, will der FV seinem Publikum noch einmal etwas bieten und dem Tabellenführer vielleicht ein Schnippchen schlagen. Obwohl die Vilsecker gegenüber den anderen Teams die um Relegationsplätze kämpfen, das schwerste Programm haben, so glauben sie an ihre Chance. Abgerechnet wird erst am 34. Spieltag und der ist erst in einer Woche.

Schließlich soll man nicht das Fell des Bären vorher verteilen, wenn der Bär noch nicht erlegt ist. Und die Vilsecker Mannschaft wird bis zum Schluss um ihre Chance kämpfen.

Der Renner fehlt

Hinter dem Einsatz von Dominik Stubenvoll steht allerdings ein Fragezeichen und der Vilsecker Dauerrenner wäre gerade zur Endphase der Saison sehr wichtig.

FV Vilseck: Pröls/Nägerl, Behmer, Greger, Troche, Daniel Dietrich, Christoph Dietrich, Weiß, Scholz, Dominik Stubenvoll (?), Siegert, Liermann, Tobias Stubenvoll, Götz, Mayerhofer, Weih, Geißler.
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