Der "Turmblick" schaut sich die beiden Friedhöfe in Vilseck an
Letzte Ruhestätten der Stadt

Lokales
Vilseck
01.10.2014
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"Selig sind die Toten, die im Herrn sterben. Sie ruhen aus, sie ruh'n von Müh und Beschwerden." So heißt es im Lied. Selig ruhen die Toten auch in den beiden Vilsecker Friedhöfen.

Der kleinere davon, der sogenannte Zwingerfriedhof, liegt unmittelbar neben der Stadtpfarrkirche St. Ägidius und wird von der Stadtmauer umrahmt. Hier befinden sich neben dem großen Priestergrab auch noch die imposanten Grabmäler ehemaliger Gutsbesitzer und alteingesessener Bürger von Vilseck und Umgebung.

Am Fest Allerheiligen werden im Zwingerfriedhof bereits vormittags die Gräber gesegnet und das Andenken der Toten geehrt.

Im großen Friedhof an der Dr.-Gräßmann-Straße findet die Gräbersegnung am Allerheiligen-Nachmittag statt. Die Gläubigen versammeln sich dann zum Gebet für ihre Verstorbenen. Der Priester geht durch die Reihen und segnet die Gräber mit geweihtem Wasser. Ein alter Friedhof befand sich ab 1605 auch beim Leonhardskirchlein. Er hieß der lutherische Friedhof. 1634 wurde er zum Pestfriedhof und während der Franzosenzeit (1806/12) zum Franzosenfriedhof.

In der Zeit zwischen 1815 und 1875 wurden die Toten vor dem Äußeren Tor gegenüber des Gasthofs Specht (jetziges Postamt) begraben.
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