Die Ausstellung "Wie klingt die Oberpfalz?" macht nun auch Station im Rathaus in Vilseck. Sie kann bis Sonntag, 3. Mai, während der allgemeinen Dienstzeiten kostenlos besichtigt und vor allem gehört werden.
Eintauchen in Sound der Heimat

Zur Vernissage der Ausstellung "Wie klingt die Oberpfalz?" trafen sich viele Kulturinteressierte im Rathaus Vilseck (von links): Dr. Manuel Trummer, Bürgermeister Hans-Martin Schertl, 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert, Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl, Landrat Richard Reisinger, die städtische Kulturreferentin Adolfine Nitschke und Stadtrat Manuel Plößner. Bild: zip
Lokales
Vilseck
02.04.2015
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(zip) 35 Studenten des Lehrstuhls der Vergleichenden Kulturwissenschaft und der Medieninformation der Universität Regensburg haben mit zehn Studierenden der Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Cham versucht, die Oberpfalz nur über ihren Klang darzustellen.

Unter Leitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters Dr. Manuel Trummer stellten die Studenten der Fachakademie Cham neun Klangboxen her. "Mittels der Öffnungen in den Klangboxen haben Besucher die Möglichkeit, förmlich in den Sound der Oberpfalz einzutauchen und sich so akustisch voll und ganz auf ein Thema einzulassen", sagte Trummer, ein gebürtiger Vilsecker.

Neun Themenfelder

Die Studierenden der Uni Regensburg haben die gefundenen Klänge auf neun Themenfelder konzentriert, nämlich Sprache, Grenzen, Ernährung, Arbeiten, Freizeit, Wohnen und Familie, Bräuche, Musik und Natur. Diese Themen wurden mit Klängen, Geräuschen oder Klangcollagen untermalt. Ergänzt werden die Klangboxen von multimedialen Elementen wie Texttafeln, Spielen, Fotografien und einem Film. Ein Libretto führt zusätzlich durch die Ausstellung.

Trummer bedankte sich bei Bürgermeister Hans-Martin Schertl, dass er der Ausstellung einen Platz im Rathaus zur Verfügung stellt. Der Bezirk habe das Projekt finanziell unterstützt. Er betonte: "Je schnelllebiger und globalisierender unser Leben wird, umso wichtiger ist die Heimat." Bei der Vernissage meinte Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, "dass ein Sehender oft nicht begreifen kann, was man auch nur durch Hören wahrnehmen kann". Landrat Richard Reisinger stellte fest, dass dieses Projekt die Oberpfalz und somit auch die Gemeinden im Landkreis wieder mehr in das Bewusstsein auch der jungen Leute rücke.

In der Heimatstadt

Bürgermeister Schertl freute sich, dass Manuel Trummer sein Projekt auch in seiner Heimatgemeinde ausstellt. Musikalisch umrahmten die Vernissage Hans Hufsky (Akkordeon) und Hans Reinhardt (Tuba).
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