Die Hilfe im Visier

Lokales
Vilseck
07.05.2015
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Spenden in Höhe von insgesamt 700 Euro überreichten die Jagdgenossen aus Vilseck. Sie verstehen darunter nicht nur finanzielle Hilfe. Mit der Unterstützung möchten sie ihre Verbundenheit zur Pfarrei zum Ausdruck bringen.

Bei der Jahresversammlung in der Landknechtsstube des Jagdgenossen und Jagdpächters Norbert Riha in Sorghof standen heuer Neuwahlen an. Jagdvorsteher Egid Weiß teilte zur Verwendung des Reinertrages mit, dass dazu ein schriftliches Gesuch für eine Spende vorliege. Die Mitglieder beschlossen, zur Finanzierung des Eigenanteils der Anlieger an den Renovierungskosten des Fronleichnams-Altars an der Herrengasse eine Spende in Höhe von 200 Euro auszuzahlen.

Für die Renovierung

Des Weiteren soll die Katholische Pfarrgemeinde Vilseck eine Zuwendung für die Renovierung der Stadtpfarrkirche St. Ägidius in Höhe von 500 Euro erhalten. "Die Jagdgenossenschaft sieht dies nicht nur als kleine Hilfe finanzieller Art, sondern will damit auch die Verbundenheit zur Pfarrei zum Ausdruck bringen", sagte Weiß. Den Wahlausschuss für die Neuwahlen des Jagdvorstands leitete Bürgermeister Hans-Martin Schertl. Er wurde dabei von Ludwig Pröls und Hans Hammer unterstützt. Das Ergebnis brachte keine wesentlichen Veränderungen: Jagdvorsteher bleibt Egid Weiß, sein Stellvertreter ist Georg Maulbeck. Als Beisitzer fungieren Albert Friedrich und Alfons Gnan. Schriftführer und Kassier ist Siegfried Muller. Das Amt des Kassenprüfers übernehmen Josef Amann und Hans Höser.

An die Stelle des langjährigen Jagdvorstandmitglieds Georg Trettenbach, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte, wurde Jagdgenosse Albert Friedrich als Beisitzer gewählt. Schertl lobte die bisherige gute Zusammenarbeit. Auch der Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft Gressenwöhr, Richard Weiß, freute sich über die Einladung seiner Vilsecker Kollegen. Jagdpächter Norbert Riha berichtete über das vergangene Jagdjahr, das unter Einhaltung des Abschussplans insgesamt wieder verhältnismäßig ruhig verlaufen sei.

Ehre für 40 und 35 Jahre

Zum Schluss gab Jagdvorsteher Egid Weiß bekannt, dass dem Dienstältesten bei der JG Vilseck, Schriftführer und Kassier Siegfried Müller, für seine 40-jährige Tätigkeit eine kleine Ehrung zuteil werde. Ebenso Georg Trettenbach, der 35 Jahre an der Spitze der Jagdgenossenschaft, anfangs als Rechnungsprüfer, aber die letzten Jahrzehnte immer als Beisitzer im Jagdvorstand tätig war.
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