Eine einschneidende Änderung brachte das 120-Kugel-Spiel auch für den Sportkegelclub Vilseck. Nach einer kurzen Phase der Umstellung habe man rasch Gefallen am neuen Ablauf gefunden, denn das Kegeln sei spannender geworden, meinte Sportwart Bernhard Tuchbreiter bei der Generalversammlung.
Nachwuchs komplett Fehlanzeige

Die Führungsriege des Vilsecker Sportkegelclubs (von links): 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert, Franz Hasenstab, Vorsitzender Arthur McLarrin, Bernhard Tuchbreiter, Angela Zeitler und FV-Vorsitzender Robert Liermann. Bild: rha
Lokales
Vilseck
20.05.2015
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(rha) Bei der Zusammenkunft, bei der der Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurde, blickte Vorsitzender Arthur McLarrin auf die geselligen Aktivitäten zurück. Er berichtete vom Ausflug nach Riedenburg und Weltenburg, von der Weihnachtsfeier und vom Faschingskegeln. Die vereinsinternen Vorbereitungsspiele unter Wettkampfbedingungen mit anschließendem Grillfest hätten Kameradschaft und Kampfgeist gestärkt, sagte McLarrin.

Neuer Bahnrekord

So stellte die 1. Herrenmannschaft mit einem 3. Platz in der Kreisklasse Amberg ihr Können unter Beweis. Hier schaffte Bernhard Tuchbreiter einen Gesamtdurchschnitt von 540 Holz. Arthur McLarrin erzielte mit 608 Holz in Vilseck einen neuen Bahnrekord. Weniger Erfolg hatte die 2. Herrenmannschaft, die in der kommenden Saison in der Kreisklasse B spielen wird.

Herausragend war Sabine Graf in der Damenmannschaft, in der sie nicht nur einen Durchschnitt von 518 Holz und eine Bestleistung von 551 erzielte, sondern auch an erster Stelle in der gesamten Bezirksoberliga (BOL) mit einem Auswärtsschnitt von 523 Holz steht. Da in der BOL nur auf vier Bahnen gespielt werden darf und die Damen somit bei FEB Amberg ihre Heimspiele austragen mussten, würde es der SKK begrüßen, wenn die Frauen in der neuen Saison auf die Heimbahnen nach Vilseck zurückkehren würden. Dies ist jedoch noch nicht entschieden.

"Die Jugendlichen Christian Kurz und Patrick Berger waren in Ermangelung eines clubeigenen Jugendteams in der Spielgemeinschaft Etzelwang eingesetzt. Mit ihrer Volljährigkeit hat der SKK keine Jugendlichen mehr", stellte Jugendwartin Birgit Lang fest. Dies bedauerte auch der Vorsitzende des FV Vilseck, Robert Liermann. Er schlug vor, die Werbung mittels Teilnahme am Ferienprogramm zu forcieren, und sicherte die Unterstützung des Hauptvereins zu. "Kommt zu uns, wenn Ihr was braucht", rief er den Keglern zu und sprach die anstehende Reparatur der Bahnen an. Dank der guten Pflege durch Bahnwart Franz Hasenstab sei stets ein reibungsloser Sportbetrieb möglich, lobte Liermann.

"Rückwärts hinunter"

3. Bürgermeister Heinrich Ruppert würdigte: "Nur wer selbst einmal 100 Schub gekegelt hat, weiß, wie schwierig und anstrengend das ist, und dass man anderntags die Treppe rückwärts hinuntergeht", meinte er. Er hoffe, dass der demografische Wandel, der vor keinem Verein Halt mache, im SKK durch junge Mitglieder aufgefangen werden könne.
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