Eine junge Frau hat nun den Vorsitz bei der Feuerwehr Vilseck. Sie heißt Christina Klaus und folgte Josef Amann nach, der nach 16-jähriger Amtszeit den Posten abgab.
Die Weichen auf Jugend gestellt

Langjährige Mitglieder wurden für ihre Treue ausgezeichnet (von links): Gerwich Hammer, Ägidius Weiß, Karl Ruppert und Heinrich Reger.
Lokales
Vilseck
26.03.2015
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(rha) Der scheidende Vorsitzende berichtete bei der Jahreshauptversammlung in seinem Rückblick über den gut besuchten Florianstag der Großgemeindewehren, die Tagesausflüge nach Würzburg und Abensberg, die Burgkirwa und den Preisschafkopf. Der Verein zählt 279 Mitglieder, davon sind 51 in der aktiven Wehr tätig.

Kommandant Lothar Hasenstab brachte seine Sorge um den Nachwuchs zum Ausdruck. "Ohne Jugend werden wir bald alt aussehen", meinte er. Deshalb wolle man ein neues Jugendkonzept erstellen und bei einem Aktionstag in der Haupt- und Mittelschule um Nachwuchs werben. Die derzeit fünf Jugendlichen wurden in der Versammlung zu Feuerwehrmännern befördert.

"Großes Augenmerk legen wir seit Jahren auf die Ausbildung der Atemschutzträger", erklärte Hasenstab. Man sei dabei, den Atemschutz gemeindeweit auf eine einheitliche Basis zu stellen. Die Zusammenarbeit mit den Wehren der Großgemeinde sei auf diesem Gebiet sehr gut. Mit Hilfe des Feuerwehrvereins solle mit Containern eine eigene Brandübungsanlage aufgebaut werden.

Sehr engagiert hätten sich die Jugendlichen bei zahlreichen Veranstaltungen, berichtete Jugendwart Andreas Männer, ob bei Funklehrgang, Truppmann-Ausbildung oder Atemschutzübung in der Schule. Die rund 200 Hydranten im Stadtgebiet habe man überprüft und gereinigt. Als Sieger der Firefighter Trainee Competition wurde Tobias Tuchbreiter geehrt. Stadträtin Hildegard Ringer würdigte die Arbeit der Vilsecker Feuerwehr und dankte dem scheidenden Vorsitzenden Josef Amann für seine langjährige Tätigkeit. Mit Christina Klaus stelle der Verein die Weichen für die Zukunft auf Jugend. Ringer sicherte der Wehr auch künftig die finanzielle Unterstützung der Stadt zu.

Kreisbrandmeister Christof Strobl lobte die Stadt, die jederzeit offene Ohren für die Anliegen der Wehr habe. Er hob die ständig sich verbessernde Zusammenarbeit aller Wehren der Großgemeinde hervor.
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