FV Vilseck erwartet mit dem FC Amberg II eine der höchsten Hürden der Bezirksliga
Das große Zittern

Nach Gelb-Schwarz in Hahnbach kommt jetzt Gelb-Schwarz in Gestalt des FC Amberg II zum FV Vilseck. Michael Weizer (vorne) und seine Kollegen erwartet eines der schwersten Spiele der Saison. Bild: Venzl
Lokales
Vilseck
26.09.2015
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Das erste Derby in der Bezirksliga Nord gegen den SV Hahnbach ging für den FV Vilseck in die Hosen. Nun steht am Sonntag, 27. September, um 15 Uhr Derby Nummer zwei gegen die zweite Mannschaft des Regionalligisten FC Amberg auf dem Programm. Und diese Auseinandersetzung zählt mit zu den schwersten im gesamten Bezirksliga-Programm.

Lediglich eine Niederlage musste die Elf von Tobias Pinzenöhler bisher hinnehmen und steht mit 23 Punkten auf Platz drei. In der Liga ist man sich einig, dass die Mannschaft von den spielerischen Qualitäten her das Nonplusultra der Bezirksliga Nord ist, was auch nicht verwundert, denn immer wieder holen sich Spieler wie Benjamin Werner, Christian Knorr, Andre Karzmarczyk oder Silas Göpfert nach auskurierten Verletzungen Spielpraxis für den Regionalligakader in der zweiten Mannschaft.

Wenn dann Führungspersönlichkeiten wie Heiko Giehrl und Simon Schwarzfischer mit jungen, gierigen Talenten zusammen harmonieren, wird es für jeden Gegner schwer, mithalten zu können. Von daher ist den Vilseckern auch klar, dass Amberg eine sehr hohe Hürde wird, die es zu nehmen gilt. Doch mit dem Gegner wuchs auch schon oftmals die Heimmannschaft.

Allerdings muss Vilseck anders zu Werke gehen als gegen Hahnbach die letzten 20 Minuten. Nach dem Glücksschuss der Hahnbacher zum Anschlusstreffer stimmte beim FV überhaupt nichts mehr, obwohl man zuvor 70 Minuten lang in der Defensive äußerst ruhig, mit viel Übersicht und gelassen agierte. Als dann Hektik aufkam, merkte man in der erstmals in dieser Formation angetretenen Abwehrreihe die ordnende Hand eines Daniel Dietrich, der wegen eines gebrochenen Fingers nicht mit von der Partie sein konnte. Wie es mit einem Einsatz bei ihm gegen Amberg aussieht, ist noch fraglich.

Doch auch die Spieler, die lange Zeit die Hahnbacher vom Vilsecker Kasten fern hielten, und eben zwei Treffer aus der Distanz - die auch noch abgefälscht wurden - das Spiel kippten, genießen auch weiterhin das Vertrauen des Trainers.
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