FV Vilseck schlägt sich wieder einmal selbst - 1:2-Niederlage beim SC Regensburg
Vom Oberschenkel ins eigene Tor

Lokales
Vilseck
13.04.2015
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Das Kellerduell der Fußball-Landesliga Mitte zwischen dem SC Regensburg und dem FV Vilseck war nicht die feine und technische versierte Begegnung. Allerdings war es bis zum Schluss unheimlich interessant und bot sehr viele Torraumszenen. Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen, doch wie so oft schossen sich die Vilsecker wieder einmal selbst ab.

Vier Minuten waren gespielt, als FV-Torhüter Stephan Pröls zum ersten Mal beherzt gegen Tobias Grätz eingreifen musste. Auf der anderen Seite hatte Sebastian Weih die Möglichkeit zur Führung, vertändelte aber den Ball (29.). Wieder war es Grätz, der zwei Vilsecker Abwehrspieler vernaschte, dann aber neben das Tor schoss (31.). Drei Minuten später nahm Franz Behmer eine Flanke von Alexander Greger direkt, zielte aber ebenso vorbei.

In der 40. Minute kam Manuel Hackner an der Mittellinie an den Ball, Stefan Liermann brach sein Störmanöver ab und ließ den Regensburger laufen. Dessen als Flanke gedachter Ball wurde zur Bogenlampe und landete hinter Schlussmann Pröls zum 1:0 im langen Eck. Kurz nach der Pause die nächste kalte Dusche: Stephan Pröls unterlief einen Eckball von Grätz, der Ball sprang dem verdutzten Thorsten Troche unglücklich an den Oberschenkel und trudelte ins eigene Tor (52.). Stefan Liermann setzte danach einen Eckball an die Latte (55.) und hatte kurz darauf Glück, als SC-Torhüter Orak eine Flanke von Dominik Stubenvoll falsch berechnete und er den Anschlusstreffer markierte (64.). Wenige Minuten später scheiterte Grätz am Vilsecker Torsteher (68.).

In der 76. Minute wurde Stefan Liermann kurz hinter der Strafraumgrenze gefoult. Doch statt auf Elfmeter zu entscheiden, verlegte die Unparteiische den Tatort unmittelbar vor die Strafraumlinie. Der Freistoß von Alexander Greger streifte den Pfosten. In der 80. Minute hatte Stefan Liermann seine Gegner samt Torwart bereits abgeschüttelt und schoss dann aus spitzem Winkel aufs Tor, doch im letzten Moment grätschte Patrick Mathes den Ball noch von der Linie. Vilseck warf alles nach vorne. Doch die Angriffe waren nicht durchdacht genug, um den Ausgleich zu erzielen.
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